Aktuelle Informationen aus unserer Seelsorgeeinheit

  • face Informationen zum Gemeindeleben: ab dem 9.5.2020 sind wieder öffentliche Gottesdienste möglich, allerdings unter strengen Auflagen

    Liebe Schwestern, liebe Brüder,

    seit dem 9. Mai 2020 ist es wieder möglich - unter Einhaltung bestimmter Regeln und Auflagen - in unseren Kirchen wieder Gottesdienste zu feiern. In anderen Räumen zu feiern, ist nicht erlaubt. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen:

    • Es wird nur eine begrenzte Zahl von Mitfeiernden bei allen Gottesdiensten geben können. Die Zahl orientiert sich an der Größe des Kirchenraumes. Zwischen den Mitfeiernden muss mindestens 2 Meter Abstand nach allen vier Seiten gewährleistet sein. Familienmitglieder, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben, werden nicht getrennt. Die einzelnen Sitzplätze sind gekennzeichnet. Alle Mitfeiernden müssen einen Sitzplatz haben. Stehplätze sind nicht möglich. Eine zusätzliche Bestuhlung darf nicht vorgenommen werden. Diese Regel gilt sowohl für die Eucharistiefeiern und Wort-Gottes-Feiern, wie auch für andere Gottesdienstformen wie Rosenkranz, Anbetung und Andachten. Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist ebenso der Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Menschenansammlungen an den Ein- und Ausgängen darf es nicht geben.

    • Im Eingangsbereich wird es die Möglichkeit zur Handdesinfektion geben.

    • Auf den Gemeindegesang muss leider verzichtet werden, da dieser ein besonderes Infektionsrisiko birgt. Darum werden Vorsänger eingesetzt.

    • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesucher wird empfohlen.

    • Es ist eine vorherige Anmeldung zu den Gottesdiensten notwendig. Diese können Sie telefonisch zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros oder per Mail tätigen. Durch die begrenzte Gottesdienstbesucherzahl kann es vorkommen, dass keine freien Plätze mehr vorhanden sind. Dann können Sie sich gleich für einen der nächsten Gottesdienste vormerken lassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie sich nicht gleich für alle Gottesdienste und Feiern eintragen lassen können. Das würde unsere Arbeit zwar erleichtern, wäre aber unter diesen gegebenen Umständen anderen gegenüber nicht gut.

    • Personen mit Krankheitssymptomen können nicht an den Gottesdiensten teilnehmen.

     
    Wie Sie sehen erfordert die Umsetzung und Lockerung der Gottesdiensteinschränkungen ganz viel an Organisation, Kraft, Überlegungen und zudem von allen eine gehörige Portion an Geduld, Ausdauer, Verständnis und vor allem Disziplin der Mitfeiernden.

    Taufen in der Corona-Zeit

    Diese oben ausgeführten Regelungen betreffen auch die Taufen, die ab sofort als Einzeltaufen stattfinden dürfen.

    Erstkommunion und Firmung in der Corona-Zeit

    Die Erstkommunionfeiern unserer Seelsorgeeinheit werden je nach der Entwicklung des Corona-Geschehens nachgeholt. Sobald wir sicher in den Herbst blicken können, wird es dazu eine Elternversammlung geben. Auch für die Firmung muss umgedacht werden. Pfarrer S. Jast ist derzeit mit der Vorbereitung der Firmung beschäftigt, es folgen weitere Informationen.

    Beisetzungen in der Corona-Zeit

    Diese können ab sofort mit maximal 50 Teilnehmer*innen stattfinden.

    Trauergottesdienst/Requiem in der Corona-Zeit

    können in gleichem Rahmen gefeiert werden wie die anderen Gottesdienste.

    Dass uns diese Regelungen und Vorgaben, die uns der Corona-Virus aufzwingt, nicht "gefallen", das können Sie sich leicht denken. Wir hätten es gerne anders, so richtig feierlich und mit viel Gesang, wie es dieser Zeit entsprechend wäre. Aber starten wir unter diesen schwierigen Bedingungen und machen wir das Beste daraus. Es kommen hoffentlich bald wieder die Zeiten, in denen wir nicht mehr so eingeschränkt Gottesdienste feiern müssen.

     
    Ich grüße Sie herzlich, auch im Namen von Herrn Pfarrer Krieger und Frau Wiltsche, mit der Bitte um Gottes Segen für Sie. Trotz gefordertem Abstand stehen wir zueinander und beten füreinander. Diese Zeit erfordert das im Besonderen.

    Ihr Edgar Briemle, Pfarrer

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    Wir sind für Sie da

    Unsere Sekretärinnen sind zu den üblichen Öffnungszeiten telefonisch und per Mail zu erreichen. Und auch wir vom Pastoralteam sind so zu erreichen und immer für sie da.

    In unseren Gemeindehäusern finden derzeit keine Veranstaltungen statt

     

     

  • face Ehrungen und Verabschiedungen bei unseren KGRäten
  • face nachgedacht - Wenn das Fundament wackelt oder der "Schiefe Tum von Pisa" (B. Wiltsche)

    Letzte Woche sind die Kinder und Lehrer*innen der Grundschulen wieder in den Präsenzunterricht gestartet. Ich für meinen Teil als Religions-Fachlehrerin kann sagen, dass ich mich sehr gefreut habe, die Kinder nach der langen Corona-Zwangs-Pause wieder zu sehen und mit ihnen zu arbeiten.

    Für die ersten Stunden an der GS Vogt haben wir Religionslehrerinnen entschieden, den Kindern (und auch uns) Raum zu lassen, um nach der erlebten Zeit wieder in der Schule anzukommen; und zwar mit dem „Schiefen Turm von Pisa“. Über die Geschichte der Bauzeit des Turmes, die Rückschläge, die lange Bau-Pause und dann tatsächlich die Fertigstellung waren wir gleich mittendrin in unserem Leben. Was ist, wenn das Fundament meines Lebens mal wackelt – und was lässt denn das Lebensfundament wackeln … Krankheit, Tod, die Trennung der Eltern, Streit zwischen Freunden, die Einschränkungen während der Corona-Zeit, das zuhause-sein-müssen, Misserfolge in der Schule – die Kinder haben schnell viele Beispiele gefunden.

    Und genauso fündig waren sie bei den Ideen, wie man wieder ins Lot kommt, wie man wieder Mut fasst, um weiterzumachen und wie man neue Kraft schöpft. Zum Schluss habe ich dann noch die Geschichte erzählt, die Jesus uns mitgegeben hat: ein Mann baut ein Haus, er wählt einen festen, felsigen Untergrund und als die „Stürme des Lebens“ kommen hält es Stand. Ein anderer Mann hat sein Haus auf Sand gebaut und als die „Stürme des Lebens“ kommen, hält das Fundament nicht stand und das Haus stürzt zusammen – Sie kennen die Bibelstelle.

    Ich persönlich habe die Stunden in der letzten Woche als „schön und bereichernd“ empfunden. Die Kinder dort abholen, wo sie stehen und gemeinsam mit ihnen Wege finden, zu hören, wie man aus einer „wackeligen Zeit“ wieder rauskommt, was einem hilft und Halt gibt, das hat gut getan und Mut gemacht.

    Es grüßt Sie herzlich – B. Wiltsche