Landeskirche und Diakonie rufen zu Begegnung und Dialog auf

Württembergisches Wort zur Interkulturellen Woche 2019:

„Zusammen leben, zusammen wachsen.“

Stuttgart. Die Evangelische Landeskirche in Württemberg und das Diakonische Werk Württemberg bekräftigen ihre Forderung nach einer humanen und gesamteuropäischen EU-Flüchtlingspolitik. Anlässlich der bundesweiten Interkulturellen Woche vom 23. bis 29. September 2019 unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ begründen Landeskirche und Diakonie ihren Appell an Politik und Gesellschaft nicht nur mit dem Gebot christlicher Nächstenliebe, sondern auch mit dem Hinweis auf internationale Verträge.

„Wer verfolgt ist, braucht Schutz“, stellen die Oberkirchenräte der württembergischen Landeskirche Ulrich Heckel und Dieter Kaufmann klar. Denn jeder Mensch habe als Ebenbild Gottes das Recht auf ein Leben in Würde – „wir alle tragen die Verantwortung hierfür.“ Dazu gehöre auch, dass jeder Mensch in Seenot zu retten und an einen sicheren Ort zu bringen ist. Das gebiete nicht nur die christliche Nächstenliebe, sondern forderten auch internationale Vertragswerke. Es brauche dringend eine gesamteuropäische Lösung für eine humanitäre EU-Flüchtlingspolitik.

Kaufmann und Heckel machen Mut zur Begegnung mit Menschen anderer Herkunft. „Impulse, Entfaltung und Fortschritt entstehen oft aus der Begegnung mit anderen kulturellen und religiösen Traditionen. Nicht unerwähnt bleiben soll deshalb auch, dass Generationen von Migrantinnen und Migranten entscheidend zur Entwicklung und zum Wohlstand hierzulande beigetragen haben“, erinnern die Oberkirchenräte der württembergischen Landeskirche. Geflüchtete, die in den vergangenen Jahren zugezogen sind, engagierten sich in Flüchtlingsinitiativen, in Aktionen im Stadtteil, für das Gemeinwohl.

Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Einstellungen und Verhaltensweisen bringe schon immer Herausforderungen mit sich. Ein „Zusammenleben in Vielfalt“ fordere von allen, „im Gespräch zu bleiben, Ängsten zu begegnen, Stereotype zu überprüfen und zu korrigieren und nicht der Gleichgültigkeit, der Abschottung und letztlich Feindschaft und Hass das Feld zu überlassen.“ Dieser Dialog und der wertschätzende Umgang mit denen, die andere Positionen vertreten, brauchen Kraft, Mut, Ausdauer und langen Atem, so die Oberkirchenräte.

„Zusammen wachsen“: Mit diesem Teil des Mottos sprechen die Verfasser Respekt vor dem anderen, interessiertes Wahrnehmen und auch Vertrauen an. „Das jeder und jede für sich selbst wachsen kann und darf, vielleicht ist das die grundlegende Voraussetzung für ein Zusammenwachsen und für jedes Zusammenleben.“

 

Zum Hintergrund:

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen.

Der nationale „Tag des Flüchtlings“, dieses Jahr am 27. September, ist Bestandteil der IKW.

www.interkulturellewoche.de/datenbank

Beratung - Seelsorge - Diakonie: Wir können helfen!

Kronenkreuz der Diakonie

Die Evangelische Kirche bietet Hilfesuchenden Beratung und Seelsorge rund um die Uhr und an jedem Ort an.
 

Zunächst einmal stehen die Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden jederzeit zur Verfügung. Darüberhinaus gibt es Sonderpfarrämter (Krankenhaus, Diakonie, Gefängnis, ...) und spezialisierte Institutionen, wie z.B. die Diakonie, wo Sie Hilfe von Fachleuten für bestimmte Bereiche bekommen.


Für andere da sein - hier und jetzt
 
Eine Kirche ohne den Dienst am Nächsten wird bald zur leeren Phrasendrescherin. "Kirche soll immer Kirche für andere sein" - entdecken Sie mit diesem Schlagwort von Dietrich Bonhoeffer, wo Kirche im Bezirk Ravensburg konkret zum Nächsten geht.

Auf dieser Seite finden Sie neben den Angeboten in Vogt, Verweise zu diakonischen Einrichtungen im Bezirk.

Diakonie im Bezirk Ravensburg

Zu den Angeboten des diakonischen Werks im Bezirk Ravensburg gelangen sie hier.

In unserer Gemeinde

Blumengrüße

Der Besuchsdienst zum Geburtstag und anderen Anlässen

Mit Ihrem 70. Geburtstag werden Sie als Gemeindeglied zum Geburtstag besucht. 

Seit 2008 unternimmt das ein Team von verschiedenen Menschen: zum 70., 75., 80. und ab dem 85. Geburtstag kommt der Gemeindepfarrer zu Ihnen nach Hause.
In den Jahren dazwischen ist es der „Besuchsdienst“, vier Ehrenamtliche aus unserer Gemeinde: Ingeborg Müller, Marina Schäble, Else Schmidt und Werner Sohn. Meist melden wir uns vorher telefonisch kurz an, denn wir kommen tatsächlich nur dann, wenn es gewünscht wird. Ansonsten erhalten Sie einen kurzen Gruß der Kirchengemeinde in den Briefkasten eingeworfen. 
 
Interessiert Sie der Besuchsdienst? Würden Sie selbst gerne andere Gemeindeglieder zum Geburtstag besuchen und so eine Freude machen? Dann melden Sie sich gerne im Pfarramt. Wir freuen uns!

MittagsMahl: jeden ersten Freitag im Monat im Gemeindehaus

gemeinsam essen ... sich begegnen

Wollen auch Sie

mal nicht kochen und abspülen

mal neue Begegnungen haben

mal nicht alleine, sondern in Gemeinschaft essen?

Dann sind Sie herzlich zum MittagsMahl eingeladen. Alles weitere erfahren Sie hier: Termine, Anmeldung usw.

Nachbarschaftshilfe Vogt

Die organisierte Nachbarschaftshilfe Vogt ist ein kirchlich-diakonischer Dienst, der die Fürsorge der Kirchengemeinde für ihre Alten, Schwachen und Kranken, in tätige Hilfe umzusetzen versucht.

Der Träger der hiesigen Nachbarschaftshilfe, gegründet 1991,  ist die katholische Kirchengemeinde. Der Dienst geschieht in enger Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchen-gemeinde. Die Nachbarschaftshilfe hat ihren Ursprung in einem Hilfsangebot, dass sich aus zwischenmensch-licher und nachbarschaftlicher Verbindung entwickelt und aufbaut. Wir konzentrieren unser Hilfsangebot verstärkt auf Menschen, die Hilfe bei ihren täglichen Ver-richtungen brauchen. Als ehrenamtlicher Dienst, sind wir in der Lage schnell direkt und unbürokratisch handeln zu können, trotzdem steht Kontinuität und Qualität unserer Arbeit an erster Stelle.

Susanne Brillisauer (Einsatzleitung, Fon 07506-444)
Ingrid Manns (Stellvertretung, Fon 07529-7119)

Weitere Informationen finden Sie hier und unter Nachbarschaftshilfe in Vogt.

Weitere Informationen zur Pflege im Alter in Vogt, bzw. zur Gesundheit und Fürsorge allgemein erhalten Sie auf der Homepage der bürgerlichen Gemeinde:

Trialog-Foren Ravensburg

Psychiatrieerfahrene, Professionell, Angehörige und BürgerhelferInnen kommen im Trialog ins Gespräch.

Die Moderation liegt bei Hans-Dieter Schäfer, ev. Krankenhauspfarrer am ZfP Südwürttemberg.

Für die Jahresübersicht fragen Sie bitte im Pfarramt nach bzw. direkt im ZfP in Weissenau.