abgesagt - abgesagt - abgesagt

 

Wetterbedingt muss der Gemeindeausflug ins Grüne nach Malleichen im Argental am  Sonntag, 27. September 2020 leider abgesagt werden.

 

Friederike Meltzer           Alexander Auffinger

Urlaub im Weltall

Ein Highlight in diesem Sommer war die Kinderferienfreizeit Anfang August. Mit großzügiger Unterstützung durch die Kommune wurde sie wieder möglich. Es war eine Erleichterung, als klar war, dass die Freizeit in diesem Jahr zwar mit Auflagen aber wie geplant stattfinden könne. 25 Kinder verbrachten die Tage in und vor allem um das Gemeindehaus. Das Wetter hat gepasst, bereits morgens beim Ankommen konnten wir Tischtennis vor dem Haus spielen. Danach drehte sich alles um das Thema „Weltraum“. Es gab Aufgaben zu lösen, einen Astronautenausweis für die Teilnehmenden, Planeten haben wir gestaltet und Roboter gebaut. Am Mittwoch machten wir einen Ausflug zum Wildgehege und danach an die Argen. Selbst gestaltete T-Shirts und die Rally durch unser Dorf durften nicht fehlen. Die Wasserrutsche am Freitag war ein krönender Abschluss. Toben, Lachen, Spielen und auch Trösten, das Leben in seiner Fülle war spürbar.

Dank gilt allen voran den 7 Mitarbeiterinnen, die sich mit voller Kraft engagiert haben. Ebenso den Küchenteams, denn jeden Tag wurden wir bekocht und waren auch leiblich bestens versorgt.

In der aktuellen Situation weißt diese Freizeit aber auch über sich hinaus. Ein Stück Normalität war zurück. Eine Mitarbeiterin hat es treffend ausgedrückt: „Jetzt sieht man endlich wieder Kinder toben!“ Es war wieder Leben im Haus, wunderbar!

Müde, aber zufrieden und voller guter Eindrücke, konnten wir am Freitagabend zurückblicken.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Pfarrer Jörg Boss

Das MittagsMahl startet wieder!

Ab Oktober kann unser MittagsMahl wieder stattfinden.

Wie gewohnt bekocht Sie unser bewährtes Team an jedem ersten Freitag im Monat.

Bis Weihnachten sind das der 02.10., der 06.11. und der 04.12.

Das Essen beginnt um 12:30 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Vogt.

Herzliche Einladung!

 

Zum leiblichen Wohl gehört die Gesundheit, auf die wir in diesen Tagen besonders achten!

So ist die Teilnehmerzahl begrenzt, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Eine Liste der Teilnehmenden muss erstellt und für eine Frist von 4 Wochen aufbewahrt werden.

Aus diesen Gründen ist eine Anmeldung im Pfarrbüro (07529 / 1782) bis Mittwoch um 12:00 Uhr vor dem jeweiligen Termin notwendig.

Wir bitten auch, den Mund-Nasen-Schutz nicht zu vergessen.

Danke für Ihr Verständnis!

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Auch im Namen des Teams grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer Jörg Boss

Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit Anfang September bin ich aus der Elternzeit zurück. Nun teilen mein Mann und ich uns die Pfarrstelle Atzenweiler-Vogt I. Der Religionsunterricht ist Teil meiner Aufgaben, in der Grundschule in Vogt sowie am SBBZ in Bodnegg. Schwerpunkte sind außerdem die Krabbel- und Kindergottesdienste. Gottesdienste am Sonntagmorgen gehören dazu, wie auch gelegentlich Taufen, Trauungen und Bestattungen.

Viele schöne Begegnungen haben mein Mann und ich hier schon erlebt. Ich freue mich auf viele weitere! Sie kennenzulernen, zu hören, was Sie umtreibt. Und was für Sie in unserer Kirchengemeinde wichtig ist.

Im Erntedankgottesdienst am 4. Oktober stelle ich mich persönlich vor. Herzliche Einladung!

Pfarrerin Ulrike Boss

Ein Wochenende für Paare

Das Wochenende bietet Paaren die Möglichkeit, sich mit ihrer aktuellen Situation, ihrer Beziehungsgeschichte und ihren Zukunftsvisionen auseinanderzusetzen. Das, was die eigene Beziehung ausmacht, soll dabei sichtbar und gewürdigt werden. Sie üben achtsam und wertschätzend zu kommunizieren, auch und gerade dann, wenn es um Konflikte geht. Indem Sie sich das Zusammenspiel oft unbewusster Rollenbilder bewusst machen, können neue Spielräume für die beiden Partner*innen und das Paar entstehen. Biblische Texte über Liebe und Beziehung inspirieren unsere Gespräche.
Das Seminar wird gefördert durch den Fonds FAMILIEN STÄRKEN

Veranstalter:

Evangelisches Bildungswerk Oberschwaben Telefon: 0751 41041, E-Mail: info@ebo-rv.de
Homepage:
ebo-rv.de

Veranstaltungsort: Gästehaus St. Theresia, Moos 2, 88097 Eriskirch

Gebühr: 350 Euro €

Preis pro Paar inkl. Übernachtung und Vollpension. Die Seminarkosten werden vom EBO bezuschusst.

Termine:

02.10.2020, 17:00 Uhr - 04.10.2020, 14:00 Uhr | Anmeldeschluss 21. August 2020

26.03.2021 – 28.03.2021 | Anmeldeschluss 10. Januar 2021

09.07.2021 – 11.07.2021 | Anmeldeschluss 23. Mai 2021

Ev. Bildungswerk Oberschwaben, auf unserer Homepage finden Sie Bildungsangebote, an denen man auch online teilnehmen kann.

www.EBO-RV.de

Bericht über die KGR Sitzung vom 15.9.2020 im ev. Gemeindehaus Vogt

Am 15.09.2020 trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates im großen Saal des ev. Gemeindehauses in Vogt zu ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause.

Zunächst sprachen wir über all die Dinge, die seit unserem letzten Treffen im Juli stattgefunden haben, wie z.B. die Ferienbetreuung in Vogt während der ersten Ferienwoche, die Rückkehr von Ulrike Boss aus der Elternzeit und die Gottesdienste im Grünen, die teilweise von über 50 Menschen besucht wurden.

Der nächste Punkt war der Austausch über die neu erstellten Stellenbeschreibungen der Pfarramtssekretärinnen und die Frage, ob die Anzahl der Arbeitsstunden der Sekretärinnen erhöht werden soll. Nach einer Diskussion über dieses Thema wurde die Beantragung einer Erhöhung um 4 Stunden, die vom Kirchenbezirksausschuss genehmigt werden muss, mit einer knappen Mehrheit beschlossen.

Anschließend gab Friederike Meltzer einen kurzen Überblick über den geplanten Gemeindeausflug, der am 27.09. mit dem Ziel Malleichen stattfinden soll. Nähere Infos dazu werden auf der Homepage und im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

Der Blumenschmuck in Atzenweiler war das nächste Thema. Im Moment wird dieser von einem Blumengeschäft geliefert. Es bestand der Wunsch, auszuprobieren, ob der Blumenschmuck in Zukunft von dem jeweils diensthabenden Mesner direkt organisiert werden kann, wie dies auch in Vogt bereits gemacht wird. Darüber kam es zur Abstimmung, wobei die große Mehrheit des KGR für diesen Vorschlag stimmte.

Nach der bereits vorher besprochenen neuen Stellenbeschreibung der Pfarramtssekretärinnen wurde nun die Stellenbeschreibung der Verwaltungsangestellten Fr. Clus vorgestellt. Diese wird auch beim Kirchenbezirksausschuss eingereicht und dient als Grundlage für die zukünftige Bewertung einer solchen Stelle. Bei zwei Enthaltungen stimmte das Gremium mit großer Mehrheit diesem Vorgehen zu.

„Neue Gesichter in der Gemeinde“ war der nächste Tagesordnungspunkt. Ulrike Boss wurde von C. Schäfer offiziell nach ihrer Elternzeit im Gremium begrüßt. Beim Mesner- und Orgeldienst wird es Veränderungen geben und die ausscheidenden ehrenamtlichen Mitarbeitenden sollen beim Familiengottesdienst am 04.10. verabschiedet werden. Anschließend an diesen Gottesdienst wird es einen Ständerling geben. Wie in Zukunft einzelne Gruppen von Mitarbeitenden begrüßt, der Gemeinde vorgestellt, bzw. verabschiedet werden sollen, war Inhalt der anschließenden Diskussion. 

Als letzter Punkt vor dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde über Sonstiges gesprochen. Unter anderem darüber, wie ein Konzept für Atzenweiler als Kulturkirche aussehen kann und dass im Leitungsteam Vorschläge für die Verwendung des nächsten freiwilligen Gemeindebeitrags erarbeitet werden sollen.

Die nächste Sitzung wird am 14. Oktober 2020 sein.

Alexander Auffinger, KGR Sitzung vom 15. 09. 2020

Bericht über die KGR Sitzung vom 07.07.2020 im ev. Gemeindehaus Vogt

In inzwischen routinierter Art und Weise, im Hinblick auf die Abstands- und Hygieneregeln, trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates im großen Saal des ev. Gemeindehauses in Vogt zu ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause. Zunächst wurde darüber gesprochen, ob das Konzept der verlässlich geöffneten Kirche, das seit längerer Zeit bereits in Vogt Anwendung findet auch auf die Kirche in Atzenweiler übertragen werden kann. Die Problematik der etwas abgelegenen Lage der Kirche wurde angeführt. Eine Gruppe von Mitgliedern des Kirchengemeinderates stellt die Punkte zusammen, die bedacht werden müssen, dann soll ein Probelauf erfolgen. Der nächste Punkt war der Beschluss des geänderten Opferplans. Die Änderung war notwendig geworden, weil durch die ausgefallenen Gottesdienste im April und Mai verschiedene Pflichtopfer und empfohlene Opfer der Landeskirche auch ausgefallen sind. Diese sollen in der kommenden Zeit in Gottesdiensten, deren Opfer für die eigene Gemeinde gedacht waren, nachgeholt werden. Alle stimmten der Änderung zu. Unter dem Stichwort Solidarität in der Krise diskutierte das Gremium - teils kontrovers - wie die aktuelle Krise unser gesellschaftliches Gefüge verändert und welche Impulse wir geben können, um ein Zeichen der Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zu setzen. Die Idee der Mehrwertersparnis wurde diskutiert: Die Ersparnis, die durch die bis Ende des Jahres verminderte Mehrwertsteuer, bei Einkäufen, Rechnungen, Dienstleistungen für die Kirchengemeinde zusammenkommt, kann addiert und am Ende des Jahres gespendet werden. Die Idee soll weiter ausgearbeitet und dann publik gemacht werden, um andere Menschen von der Idee zu überzeugen und zum Mitmachen anzuregen. Eine gute Nachricht: die Ferienbetreuung in der ersten Woche der Sommerferien kann mit 25 Kindern stattfinden. Abschließend wurden noch die Anschaffung eines neuen Rasenmähers für Atzenweiler und die Beauftragung für Arbeiten an der Wasserleitung der Christuskirche in Vogt, die momentan defekt ist, besprochen und beschlossen. Nach dem Gottesdienst am 19.07., dem Termin an dem normalerweise unser Gemeindefest stattgefunden hätte, wird ein Ständerling angeboten. Die nächste Sitzung nach den Sommerferien wird am 15. September 2020 sein.

Alexander Auffinger, KGR Sitzung vom 07. 07. 2020 im ev. Gemeindehaus Vogt.

Bericht über die KGR Sitzung vom 17.6.2020 im Ev. Gemeindehaus Vogt

Auch diesmal trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderats im großen Saal des Gemeindehauses Vogt, weil hier der nötige Abstand eingehalten werden kann.

Erstes Thema waren die Erfahrungen mit den neuen coronabedingten Einschränkungen im Gottesdienst. Hier waren gute Konzepte erarbeitet worden, die von den Besuchern angenommen und vorbildlich eingehalten wurden. Auch die kreativen Lösungen für Gesang und Kirchenmusik kamen gut an. Trotz der Abstandsregeln überwog in den Rückmeldungen klar die Freude, sich wieder zum gemeinsamen Gottesdienst versammeln zu können.

Im Rückblick auf die schöne Erfahrung mit dem Gottesdienst im Grünen an Himmelfahrt, beschloss der KGR für die Sommerferien vom 02. August bis 13. September 2020:
Es findet jeweils nur ein Gottesdienst um 10.15 Uhr abwechselnd in Atzenweiler und Vogt statt. Diese Gottesdienste wollen wir draußen feiern: In Atzenweiler auf dem Rasen neben der Kirche, in Vogt im Garten zwischen Gemeindehaus und Pfarrhaus. So sind wir zahlenmäßig nicht eingeschränkt.

Ein weiteres Thema war die Anwesenheit von Kindern im Gottesdienst. Hier zeigte der KGR einhellig die Haltung, dass Familien mit Kindern in allen Gottesdiensten ausdrücklich willkommen sind. Dies soll mit einem einladenden Text in den Kirchen und auch öffentlich bekannt gemacht werden.

Informationen über den Rechnungsprüfungsbericht, die Vermögenslage, zur Bauschau und Archivierung nahmen die Kirchengemeinderäte zustimmend zur Kenntnis.

Ausblick: Die Konfirmanden, deren Konfirmationstermin im Mai leider nicht stattfinden konnte, treffen sich nun wieder regelmäßig. Wir hoffen, die Konfirmation zum neuen Termin am 18. Oktober tatsächlich feiern zu können.

Statt des Gemeindefestes gibt es in diesem Jahr im Anschluss an den Gottesdienst in Atzenweiler am 19. Juli 2020 ein Zusammensein draußen auf dem Rasen neben der Kirche. Einzelheiten dazu werden noch bekannt gemacht.

Die letzte Sitzung vor den Sommerferien wird am 07. Juli 2020 sein.

Annette Grüner, KGR Sitzung vom 17. 06. 2020

Für Leute läuten


Wenn mich Menschen fragen, warum ich ehrenamtlicher Mesner geworden bin, sage ich oft: Weil
ich da läuten darf! Und das meine ich sogar ein bisschen ernst. Es ist ein ganz tolles Gefühl, mit
den Glocken der Kirche ein Signal zu geben. Vor dem Gottesdienst mit der großen Glocke
einzuladen. Zu rufen: Auf geht’s, macht Euch auf den Weg, gleich feiern wir wieder miteinander
das Leben! Und dann zum Gottesdienstbeginn einen guten Startpunkt zu setzen. Beim Klang der
beiden Glocken ruhig zu werden und zu merken, wir sind Gemeinde! Wir sind willkommen! Wir
gehören gemeinsam zu Gott! Manchmal ist die Kirche dann so voll, dass der Mesner seinen Platz
freimacht. Und am liebsten lasse ich Kinder am Mesnerplatz sitzen. Dann verabreden wir ein
Zeichen und das Läuten wird zu einer wichtigen Sache für die Kleinen. Das Leuchten in den
Augen der läutenden Kinder ist mindestens so schön wie der Klang unseres Geläuts. Ein ganz
besonderer Moment ist auch das Läuten mit der kleinen Glocke bei der Taufe. Dann höre ich, wie
wir der ganzen Welt zurufen: Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein. Das bewegt
mich - jedes Mal. Und dann darf die große Glocke noch das Vaterunser begleiten. Die Glocke
stimmt mit ein in dieses Gebet, dass uns Jesus gelehrt hat. Ich stelle mir vor, dass sie dann
vielleicht auch manchem eine Stimme gibt, der gerade keine Worte findet oder sprachlos ist. So
läute ich nun schon ein paar Jahre. Immer gerne und mit großer Freude. Ich läute für die Leute.

Christof Schäfer

Bericht über die KGR Sitzung vom 12.5.2020 im Ev. Gemeindehaus Vogt

Unter  Wahrung aller coronabedingten Regeln ( Abstand, begrenzte Teilnehmerzahl…)konnte jetzt wieder  unsere KGR Sitzung stattfinden.  Mancher von uns war per Video Konferenz von zu Hause aus zugeschaltet. Situationsbedingt durch die Pandemie lag der Schwerpunkt der Themen auf den Herausforderungen, die derzeit unsere Gemeindeglieder und unsere Gemeindeleitung betreffen. Es wurde besprochen, wie in der Krise bisher unser Gemeindeleben verlief und unter den Einschränkungen weiter verlaufen kann und im 2. Teil, ob und wie wir jetzt wieder Gottesdienste gestalten können.

Es konnte festgestellt werden, daß die Gemeindeglieder untereinander gut vernetzt sind.  Der neue Gemeindebrief kam genau zur richtigen Zeit. In ihm und im Mitteilungsblatt sind viele Informationen, wie und wo sich Menschen in Notlagen Hilfe erbitten können.  Jederzeit können,  dürfen und mögen sich alle Gemeindeglieder sehr gern direkt an unsere Pfarrer wenden, persönlich, telefonisch, per Brief oder mail. Die Predigten liegen in der in Vogt offenen Kirche aus. Und auf einem Anrufbeantworter  ( 0751/ 8939945) können geistliche Impulse unserer Pfarrer gehört werden. Das allabendliche „CoronaLäuten“ um 19.30 verband die Menschen  im Gebet miteinander. Dies wird in Zukunft mit dem täglichen Abendgebetsläuten um 19.00 weiterhin möglich sein.

Jetzt können und dürfen wieder Gottesdienste in unseren Gemeinden stattfinden.  Zuerst wurde grundsätzlich theologisch und auch persönlich  darüber debattiert, ob wahrer Gottesdienst mit den gegebenen Einschränkungen überhaupt möglich sein kann. Wie kann Gemeinschaft erlebt werden unter Masken und mit Abstand. Wie können wir Menschen erreichen, die uns nicht erreichen können  (Zielgruppenorientierung). Wie kann man eingeladen sein zum Gottesdienst, wenn doch klar ist, dass unter der Massgabe der Höchstzahl und unter Ausschluss der Kranken eben nicht alle kommen können. Wie kann Gottesdienst ohne Gemeindegesang und ohne Abendmahl stattfinden. Wären Anmeldungen sinnvoll? Viele Fragen wurden intensiv erörtert. Ein gründlich erarbeitetes Infektionsschutzkonzept wurde diskutiert und einvernehmlich verabschiedet. Ein Ordnungsdienst wird für die Gottesdienste eingerichtet, den die KGR versehen werden. Ganz wichtig ist uns allen hierbei, daß bei aller Ordnungswahrung und Verantwortung der Gesundheit von uns allen gegenüber, sich niemand alleingelassen fühlen darf. Mit großer Mehrzahl wurde dann beschlossen, dass wir jetzt mit den Gottesdiensten mutig und fröhlich starten werden. Wer in irgendeiner Weise  durch die gegebenen Einschränkungen in persönliche Not kommt, möge sich unbedingt direkt an unsere Pfarrer oder auch an jeden KGR wenden.

Sehr schmerzlich wurden die Einschränkungen nochmals deutlich, als festgestellt wurde,  wie viele Maßnahmen und Angebote derzeit leider ausfallen müssen ( u.a. Gemeindefest, Familienfreizeit, Ausflug, der evtl. in kleinem Rahmen stattfinden kann, verschieden Kreise, …. ) Vielleicht am schmerzlichsten sind die Einschränkungen hinsichtlich des Konfirmationslebens und die Verschiebung der Konfirmation, die auch noch mit Unklarheiten behaftet ist. Alles aktuelle finden Sie wie immer im Mitteilungsblatt und auf der homepage unserer Kirchengemeinde.                                                            Weitere Themen waren noch die Verpflichtung von Fr. Clus als zugewählte KGR, Berufung des Bauausschusses , Fortführung unserer Arbeitskreise und  und…                                                              Unsere nächste Sitzung wird am 17.6.20 sein. Sprechen Sie uns an mit den Themen, die Sie bewegen.

Helmut Mielke KGR

Patenkind Sheila

Bericht über die KGR Klausur vom 24.1.-26.1.

Am 1.12.19 gewählt, am 14.1.2020 in erster Sitzung konstituiert, verbrachte der neue KGR zusammen mit unserem wiedergewählten 1. Vorsitzenden C. Schäfer und unseren Pfarrern Boss und Bürkle und auch Pfarrerin Boss, die noch in Elternzeit ist, ein ganzes Klausurwochenende in Bad Waldsee.

Am Freitagabend ging es sofort in die Sacharbeit: Der Plan für die kirchliche Arbeit 2020 stand auf der Tagesordnung. Unser erster gemeinsamer Haushaltsplan unter der Regie von Kirchenpflegerin B. Ludwig, der jetzt unsere inhaltlichen Schwerpunkte auch in finanzieller Hinsicht zusammenführt.

Dann entschieden wir über den Zweck einer sehr großzügigen Spende des katholischen Frauenbundes Grünkraut, für die wir und auch der ´Ökumenische Chor Grünkraut´, dem sie zugeführt wird, sehr dankbar sind.

Anschließend ging es in eine theologisch tiefgehende Diskussion über die Möglichkeit der Trauung von gleichgeschlechtlich liebenden Paaren. Die Landessynode und der OKR haben hier bisher sehr enge Grenzen gesetzt.  Unser KGR-Gremium steht dieser Möglichkeit sehr offen gegenüber und wir werden die Gemeinde in einer Veranstaltung informieren.

Am Samstag stiegen wir sofort wieder inhaltlich ein. Wir wollten Qualitätsmerkmale für unsere Arbeit und persönliche Arbeitsbereiche festlegen. Stichworte hierzu sind: Öffentlichkeitsarbeit, Gottesdienstbeteiligungen, Gruppenbezogene Angebote (Senioren,  Jugendliche, Kinder….) Schöpfungsverantwortung, Ökumene, Vernetzung, Mobilität, Bildungsarbeit, ehrenamtliche Mitarbeit. Es wurden verschiedene Arbeitskreise gebildet.

Nach einem wunderbaren Mittagessen, planten wir, nachdem die morgendliche Arbeitseinheit eher theoretischer Natur war, ganz konkrete Maßnahmen und Angebote im Jahr 2020. Winterabend, Sommerfest,  Mittagsmahl, Lesungen, Kino, Theater, Ferienfreizeit im Sommer, Familienwochenende, Gemeindeausflug und mehr werden wieder stattfinden.

Am Spätnachmittag konnten wir bei einem Spaziergang und einer Brauereibesichtigung auch uns persönlich ein bisschen besser kennenlernen. Nach einem guten Abendessen und einem gemeinsamen Spieleabend, der auch wieder Raum und Zeit lies für persönliche Gespräche, waren wir alle am Abend erfüllt und erschöpft.

Am frühen Sonntagmorgen, nach der wieder so inspirierenden Morgenandacht von C. Schäfer, fassten wir unsere Ergebnisse und Erfahrungen des Wochenendes zusammen. Es gab durchweg positive Resonanzen. Gemeinsam besuchten wir dann den Gottesdienst in Baienfurt, wo die dortigen KGR in ihr Amt eingeführt wurden. Wir starten jetzt guten Mutes in unsere neue Periode, gemeinsam und voller Begeisterung. Sprechen Sie uns an mit ihren Wünschen, ihren Vorstellungen, ihrer Kritik, wo auch immer Sie uns begegnen nach den Gottesdiensten, bei unseren Angeboten, oder einfach auf der Straße.

Helmut Mielke