Erlebtes und Erinnertes – Gesammelt in Coronazeiten

Dieses Schatzkästchen - Buch kann man über das EBO für 6,00 € + 2,50 € Versandpauschale oder für 6,00 € direkt im Haus der Evang. Kirche, Weinbergstr.10 Ravensburg erwerben.

Auch ein wunderschönes Geschenk.

Junge Frauen mit Fluchthintergrund lernen Fahrradfahren.

Dank eines Kooperationsprojekts von Stadt Ravensburg, Diakonie OAB und Kapuziner
Kreativzentrum können junge Frauen mit Fluchthintergrund das Radfahren lernen
Die Fahrradselbsthilfewerkstatt “Radzimmer” der Diakonie Oberschwaben Allgäu Bodensee in
Kooperation mit dem Kapuziner Kreativzentrum und der Stadt Weingarten kann Pandemie-bedingt
nach wie vor keine regulären Öffnungszeiten anbieten. Die Schrauberinnen und Schrauber sind
allerdings alles andere als untätig. Am vergangenen Freitag (09.04.) konnte wieder ein ehrenamtliches
Projekt abgeschlossen werden. Mehrere gebrauchte Fahrräder wurden wieder fahrtüchtig
gemacht und stehen nun einem Fahrradkurs für Frauen mit Fluchthintergrund zur Verfügung. Dieser
wird von Schülerinnen und Schülern der Edith Stein Schule durchgeführt, welche die Fahrräder auch
von Lukas Bischof und Robin Holly (s. Foto im Anhang) des Radzimmers in Empfang nehmen
durften.
Organisiert wird der Fahrradkurs von Jasmin Schacht vom Integrationsamt Ravensburg. Wer auch
Lust hat, sich ehrenamtlich in der Werkstatt zu engagieren oder sich einfach nur über die Angebote
informieren möchte, der schaut am besten auf der Website des Radzimmers vorbei:
www.kapuziner.info/radzimmer
Alle zwei Wochen gibt es übrigens auch eine Radzimmer Sendung in dem Videostreaming-Sender
“die Streamerei” Dort trifft Fabian Bingenheimer regelmäßig spannende Persönlichkeiten, die die
Leidenschaft fürs Rad teilen. Die nächste Sendung wird am Mittwoch, 14.04. um 21:00 Uhr unter
www.diestreamerei.de ausgestrahlt.
Mehr Informationen auch über unsere Homepage www.diakonie-oab.de
Kontakt für Presseanfragen:
Pfarrer Ralf Brennecke
Geschäftsführer
T +49 751 95223-120
email: r.brennecke@diakonie-oab.de
Diakonisches Werk OAB
Weinbergstr. 10, 88214 Ravensburg
T +49 751 95223-120, F +49 751 95223-129
www.diakonie-oab.de
www.kirchenbezirk-ravensburg.de
Diakonie. Mit Dir.
BEGEGNEN. BEGLEITEN. BERATEN.

Bericht über die KGR Sitzung vom 16.03.2021

Schon fast routiniert traf sich der KGR in seiner online Sitzung am 16.3.21, wieder jeder für sich, aber doch alle gemeinsam.

Im Rückblick auf die vergangenen Wochen wurde der Weltgebetstag als etwas ganz besonderes erlebt sowohl in Grünkraut als auch in Vogt. Auf neuen Wegen, eine wunderbare ökumenische Aktion. Nicht nur an diesem Tag ist die offene Kirche in Vogt ein Anziehungspunkt für viele Menschen.

Das „Klimafasten“, an dem sich unsere Kirchengemeinde beteiligt, ist wöchentlich präsent in den kirchlichen Nachrichten und regt zum Nachdenken und Mitmachen an.

Unser Bezirksdelegierter Christof Schäfer berichtete u.a. von den guten Haushaltsplanungen im Kirchenbezirksausschuss der Bezirkssynode.

Daran anknüpfend wurde unser eigener Haushaltsplan für 2021 abschließend beraten und beschlossen. Uns sind über eine Viertelmillion (!) € anvertraut, mit denen wir sorgsam und achtsam zum Wohle unserer Kirchengemeindeglieder umgehen sollen und wollen.

Weniger routiniert waren wir bei unserem nächsten Top. Christof Schäfer kündigte schon seit längerer Zeit an, aus beruflichen und persönlichen Gründen und da er im Amt des Bezirksdelegierten und im KBA sehr stark gefordert ist, das Amt des KGR Vorsitzenden gern weitergeben zu wollen. Natürlich will er weiterhin im KGR als Mitglied mitarbeiten. Über und mit möglichen Kandidaten aus unseren Reihen wurde gesprochen. Hier kamen wir jetzt allerdings im Rahmen einer online Sitzung an unsere Grenzen. Für derartige Aussprachen ist doch eine Präsenzsitzung das eindeutig bessere Format. Deshalb vertagten wir die Entscheidung und freuen uns, dass C. Schäfer bis dahin gerne unser Vorsitzender bleibt. Wir haben seinen Wunsch respektvoll vernommen und bleiben dran.

Auch eine anschließende theologisch sehr interessante Diskussion über geeignete Abendmahlstermine in unseren Gottesdiensten konnte online nicht vertieft werden.

Im Vorblick auf den Sommer können wir uns wieder auf Gottesdienste im Freien freuen.

Bei allen Grenzen, die das online Format für unsere Sitzungen bringt, gibt es aber auch die Möglichkeit für Gemeindeglieder von zuhause aus, an diesen nach wie vor öffentlichen Sitzungen teilzunehmen. Informieren Sie sich gerne. Wir wollen gerne in all unserm Tun transparent und offen sein.

Offen für die Menschen, offen für neues, offen für alles, was innerhalb unserer Begrenzungen möglich ist.

Helmut Mielke, Kirchengemeinderat

Bericht über die Kirchengemeinderatsklausur 5./6.2.2021

Unsere jährlich stattfindende KGR -Wochenendklausur in Bad Waldsee konnte aus gegebenem Anlass nicht wie geplant stattfinden. Dennoch fand sie statt- digital. Wir waren in Klausur, jeder für sich zuhause am Computer, und doch alle gemeinsam vernetzt. Und wir waren hierbei sehr arbeitsam und konzentriert. Am Freitagabend und über den Samstag verteilt waren wir in 3 Sitzungen miteinander verbunden. Die zwischenmenschlichen Begegnungen und Gespräche mussten zurückstehen, was natürlich schade war, auch das gute Essen und die wunderbare Atmosphäre in Bad Waldsee vermissten wir natürlich, aber so ist nun mal die Situation , und  dies ist ja auch immer Thema unserer Gemeindearbeit:  Machen wir das Beste daraus!...  Und das haben wir gemacht.

In unserer 1. Sitzung hielten wir Rückblick auf das vergangene Jahr 2020, das bereits 2. Jahr unserer gemeinsamen Kirchengemeinde, das 1. Jahr mit unserem gesamten Pfarrersteam, das 1. Jahr unseres neu gewählten Kirchengemeinderats. Gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen, Offenheit und gute Zusammenarbeit wurden erwähnt. Das meistbenützte Wort war „Zusammenwachsen“. Zusammenwachsen der Gemeinden und des KGR Gremiums und im Rückblick konnten wir feststellen, dass dies wirklich geschieht. Zwar ausgebremst durch die Gegebenheiten, vieles musste leider ausfallen, aber vielerlei konnte auch geschehen, oftmals neu und anders als geplant. Positiv sind u.a. in Erinnerung die Gottesdienste im Grünen, die doch noch mögliche Konfirmation, Gottesdienste mit neuem Format, Veröffentlichungen der Predigten und vieles mehr.

In der 2. Arbeitseinheit ging es darum, den Blick in die Zukunft zu richten. Welche Themen der Kirchengemeinde beschäftigen jeden Einzelnen von uns, und wie können wir Gemeinde voranbringen und Gemeindeleben gestalten.  Hier war Gelegenheit und Raum für Ideen in vielfältiger Weise, sehr spannend und bunt. Spürbar, was möglich sein kann. Wichtig auch, festzustellen, dass wir nicht in blinden Aktionismus verfallen wollen, uns aufdrängen und unbedingt etwas machen zu wollen, was derzeit einfach nicht möglich ist, sondern gewillt sind, das zu tun mit menschlicher Wärme und diakonischem Geist, was auch jetzt getan werden kann.

In unserer 3.digitalen Zusammenkunft wurde es dann, nach den bisher eher richtungs- und werteorientierten Inhalten sehr konkret. Was wollen wir in der kommenden Zeit planen und realisieren. Es wurden Ideen mit Inhalten und Namen gefüllt. Es ist sehr vieles, was hier nicht dargestellt werden kann, aber festgehalten ist und auch bei Interesse abgefragt werden kann. Beispielhaft seien doch ein paar Stichworte genannt: Ökumene, Nachhaltigkeit in der Schöpfung, Vernetzung, Bau- und Nutzungsmanagement, Homepage, und vieles mehr.

Eine Klausur, die anders und damit auch eine neue gute Erfahrung war, rückblickend, analysierend und zukunftsorientiert. Wir, das KGR Gremium sind wieder ein Stück mehr zusammengewachsen und wollen dieses Zusammenwachsen nach außen wirken lassen.

Und last but not least kam sogar am Abend noch eine nette Spielerunde zustande- selbstverständlich digital. Gerne geben wir die positive Energie, die wir geschöpft haben, weiter. Und wie immer: Fühlen Sie sich bitte persönlich angesprochen, kommen Sie auf uns zu, mit Fragen, Wünschen, Anregungen und Kritik. Eine gute Zeit!

Helmut Mielke

Verschiebung des Termins für Kinderkirche-Interessierte in Atzenweiler!

Am 25. Februar 2021 war um 20.00 Uhr ein Treffen von Kinderkirch-Interessierten im Gemeindesaal in Atzenweiler geplant. Um Kontakte zu reduzieren, möchte ich dieses Treffen verschieben. Der neue Termin ist Donnerstag, der 22. April 2021 um 20.00 Uhr. Ebenfalls im Gemeindesaal Atzenweiler. Ich freue mich auf Ihr Kommen und bitte um Ihr Verständnis!

 

 

Brot für die Welt: Kindern Zukunft schenken

"Was ihr getan habt einem von diesen... das habt ihr mir getan." (Matthäus 25,40)

Die Weihnachtstage letztes Jahr waren anders als wir es kannten. Umso schöner, dass viele dem Aufruf von Brot für die Welt gefolgt sind und gespendet haben. Das Motto der 62. Aktion Brot für die Welt: Kindern Zukunft schenken. Weltweit leiden rund 152 Millionen Mädchen und Jungen unter Kinderarbeit und damit fast jedes zehnte Kind im Alter zwischen fünf und 17 Jahren. Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Partnern gegen diese Ausbeutung ein.

In unserer Gemeinde gingen dafür 2.465,30 € an Spenden ein. Allen Spender*innen möchten wir an dieser Stelle herzlich danken!

Ulrike und Jörg Boss, Manfred Bürkle

Liebe Besucherinnen und Besucher

vom Oberkirchenrat hat uns kurzfristig die Nachricht erreicht, dass im Gottesdienst künftig medizinische Masken getragen werden müssen (also OP- oder FFP2-Masken) Wir geben dies hiermit direkt zu Ihrer Kenntnis weiter und bedanken uns für Ihre Geduld und Ihr Verständnis in diesen unruhigen Zeiten. Vielen Dank!

Jörg Boss

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Bericht über die KGR Sitzung vom 19.01.2021

Die zweite Sitzung im Online-Format verlief schon ganz routiniert und war zunächst dem Rückblick gewidmet. Den Heiligabend-Gottesdienst in Vogt abzusagen war zwar traurig, aber auch im Nachhinein gesehen die richtige Entscheidung. Das vorgesehene Schattenspiel konnte im Internet angeschaut werden. Dort gab es weitere Aktionen und Angebote, die zusätzlich in der Kirche in Vogt auslagen und auch genutzt wurden.

In Atzenweiler / Grünkraut war vom Ökumenischen Arbeitskreis eine ganz andere Idee entwickelt worden: Nach dem Zufallsprinzip bekamen die Teilnehmenden eine Telefonnummer, die sie an Heiligabend um 16 Uhr anrufen sollten, um einen kreativen Weihnachtsgruß zu übermitteln. Es kam zu wunderbaren Begegnungen über das Telefon mit Hauskonzert, vierstimmigem Gesang und ungezwungenen Plaudereien. Dadurch konnte eine weihnachtliche Verbundenheit entstehen.

Nun geht es darum, die nächste Zeit unter den schwierigen Lockdown-Bedingungen zu gestalten. Viele Fragen treiben uns um. Wie können wir unserem Auftrag gerecht werden, Menschen die christliche Botschaft nahe zu bringen und diakonisch tätig zu sein, wenn Nähe gerade nicht möglich ist? Wie können wir Menschen in schwierigen Situationen unterstützen, wenn der Kontakt so eingeschränkt ist? Wir vermissen die gemeinsamen Treffen vom Konfirmandenunterricht über das Mittagsmahl bis zum Seniorennachmittag! Durch Telefonate und Briefe halten wir Kontakt und wollen weiter neue Formen ausprobieren. Dazu gehört auch eine andere Form des Gemeindeausflugs. Er soll uns in einzelne Teilorte unserer Kirchengemeinde führen, um diese besser kennen zu lernen.

Auf der anstehenden Klausurtagung im Februar, die natürlich nur online stattfinden kann, werden wir die Ideen weiter entwickeln. Gerne können Sie uns auch Ihre Anregungen und Fragen übermitteln.

Der nahe Weltgebetstag Anfang März wird nicht in gewohnter Form stattfinden, aber er wird stattfinden! Vanuatu heißt der Inselstaat im Südpazifik, dessen Frauen die Liturgie erarbeitet haben. Das Land ist in mehrfacher Weise vom Klimawandel bedroht. Deshalb soll ein Klima-Pilgerweg unser Leben mit dem der Menschen auf Vanuatu in Verbindung bringen. Weitere Informationen erhalten Sie demnächst hier im Mitteilungsblatt und auf unserer Homepage.

Auch die Passionszeit wird im Zeichen der Klimakrise stehen. Mit einem "Klimafasten" werden wir jede Woche einen Aspekt unseres Verhalten unter die Lupe nehmen: Welche Auswirkungen hat unser Tun global und was können/müssen wir ändern?

Von der Gemeinde Vogt kam die Anfrage, ob wir zu Beginn der Sommerferien wieder für eine Woche die beliebte Kinderfreizeit anbieten und so das Betreuungsangebot der Gemeinde unterstützen. Dies wird Pfarrer Boss mit einem Team von Ehrenamtlichen planen und vorbereiten. Der Kirchengemeinderat unterstützt das Team durch die Zubereitung des Mittagessens.

So gehen wir mit Zuversicht und Tatkraft in das neue Jahr und hoffen, Vieles wieder anbieten zu können - auch wenn wir dabei andere Wege gehen als die bisher gewohnten.

Wir freuen uns, Sie dabei zu treffen. Bis dahin: Bleiben Sie gesund!

Annette Grüner

Bericht über die KGR Sitzung vom 9.12.2020

Der KGR traf sich zur Sitzung.... nicht wie gewohnt im Gemeindehaus, sondern jedes Mitglied saß zuhause vor dem Bildschirm..... und diese vollkommen neue Art der Sitzung funktionierte gut, dank der sehr kompetenten technischen Einweisung und Begleitung durch unser KGR Mitglied Alexander Auffinger. Konzentriert und diszipliniert konnten wichtige Tagesordnungspunkte diskutiert und beschlossen werden. Natürlich war die Coronapandemie und ihre Auswirkungen auf unser Gemeindeleben in fast jedem Punkt allgegenwärtig. Deutlich spürbar wird es in den sonntäglichen Gottesdiensten, wo der Ordnungsdienst eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe hat. Immer wieder neue Verordnungen und die notwendige Umsetzung, die sowohl gesetzlich vorgegeben ist, als auch in Sorge um die Gesundheit aller unerlässlich ist, erfordern viel Umsicht. Wichtig ist es uns, die Gemeinde spüren zu lassen, dass wir die Sorgen und Nöte jedes einzelnen ernst nehmen. Verschiedene Ideen zur praktischen Umsetzung aller Notwendigkeiten wurden erörtert. Lesen Sie in den kirchlichen Mitteilungen hierzu mehr. Gerade in Coronazeiten ist die Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiges Element in der kirchlichen Arbeit. Z.B. sind einige unserer Predigten auf der homepage hörbar und auch der neue Gemeindebrief: Die Brücke hat ein positives Echo erfahren.

Das Pfarrersehepaar Ulrike und Jörg Boss teilen sich die 100% Pfarrstelle des Pfarramt 1 unserer Gesamtkirchengemeinde Atzenweiler-Vogt. Die konkrete Aufgabenverteilung und auch die Zuordnung der Seelsorgebezirke zur jeweiligen Person wurde besprochen und festgelegt. Näheres auch hierzu kann ebenfalls im Pfarramt erfragt oder auf der homepage oder im Mitteilungsblatt nachgelesen werden.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Finanzen: Jahresrechnung 2019, Haushalt 2020 und Bedarfe für den Haushalt 2021 wurden abgefragt und vorbereitet. In der Klausur im Frühjahr wird dies dann konkretisiert. Auch wurden verschiedene notwendige Gebäudeerhaltungsmaßnahmen diskutiert und genehmigt.

Christof Schäfer berichtete aus der Bezirkssynode und vom Kirchenbezirksausschuss, in dem er gewähltes Mitglied ist.

Die Pfarrer informierten von den Vorbereitungen der verschiedenen Teams zu den Weihnachtsgottesdiensten.

Das gemeinsame "Nachsitzen" musste dieses Mal leider ausfallen, was nach der doch anstrengenden Online Sitzung sicherlich verschmerzbar war. Wir fühlen und fühlten uns in der Adventszeit verbunden, anders als in anderen Zeiten, auch mit den Gemeindegliedern durch Briefe, über Mitteilungen, durch die offene Kirche, durch den "anderen Adventskalender", der natürlich niemals den so liebgewonnenen lebendigen Adventskalender ersetzen kann, durch viele kleine Aufmerksamkeiten. Lassen sie uns teilhaben an ihren Sorgen, auch an ihren Freuden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des KGR eine gute Zeit.

Helmut Mielke, Kirchengemeinderat

Bericht über die KGR Sitzung vom 15.9.2020 im ev. Gemeindehaus Vogt

Am 15.09.2020 trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates im großen Saal des ev. Gemeindehauses in Vogt zu ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause.

Zunächst sprachen wir über all die Dinge, die seit unserem letzten Treffen im Juli stattgefunden haben, wie z.B. die Ferienbetreuung in Vogt während der ersten Ferienwoche, die Rückkehr von Ulrike Boss aus der Elternzeit und die Gottesdienste im Grünen, die teilweise von über 50 Menschen besucht wurden.

Der nächste Punkt war der Austausch über die neu erstellten Stellenbeschreibungen der Pfarramtssekretärinnen und die Frage, ob die Anzahl der Arbeitsstunden der Sekretärinnen erhöht werden soll. Nach einer Diskussion über dieses Thema wurde die Beantragung einer Erhöhung um 4 Stunden, die vom Kirchenbezirksausschuss genehmigt werden muss, mit einer knappen Mehrheit beschlossen.

Anschließend gab Friederike Meltzer einen kurzen Überblick über den geplanten Gemeindeausflug, der am 27.09. mit dem Ziel Malleichen stattfinden soll. Nähere Infos dazu werden auf der Homepage und im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

Der Blumenschmuck in Atzenweiler war das nächste Thema. Im Moment wird dieser von einem Blumengeschäft geliefert. Es bestand der Wunsch, auszuprobieren, ob der Blumenschmuck in Zukunft von dem jeweils diensthabenden Mesner direkt organisiert werden kann, wie dies auch in Vogt bereits gemacht wird. Darüber kam es zur Abstimmung, wobei die große Mehrheit des KGR für diesen Vorschlag stimmte.

Nach der bereits vorher besprochenen neuen Stellenbeschreibung der Pfarramtssekretärinnen wurde nun die Stellenbeschreibung der Verwaltungsangestellten Fr. Clus vorgestellt. Diese wird auch beim Kirchenbezirksausschuss eingereicht und dient als Grundlage für die zukünftige Bewertung einer solchen Stelle. Bei zwei Enthaltungen stimmte das Gremium mit großer Mehrheit diesem Vorgehen zu.

„Neue Gesichter in der Gemeinde“ war der nächste Tagesordnungspunkt. Ulrike Boss wurde von C. Schäfer offiziell nach ihrer Elternzeit im Gremium begrüßt. Beim Mesner- und Orgeldienst wird es Veränderungen geben und die ausscheidenden ehrenamtlichen Mitarbeitenden sollen beim Familiengottesdienst am 04.10. verabschiedet werden. Anschließend an diesen Gottesdienst wird es einen Ständerling geben. Wie in Zukunft einzelne Gruppen von Mitarbeitenden begrüßt, der Gemeinde vorgestellt, bzw. verabschiedet werden sollen, war Inhalt der anschließenden Diskussion. 

Als letzter Punkt vor dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde über Sonstiges gesprochen. Unter anderem darüber, wie ein Konzept für Atzenweiler als Kulturkirche aussehen kann und dass im Leitungsteam Vorschläge für die Verwendung des nächsten freiwilligen Gemeindebeitrags erarbeitet werden sollen.

Die nächste Sitzung wird am 14. Oktober 2020 sein.

Alexander Auffinger, KGR Sitzung vom 15. 09. 2020

Bericht über die KGR Sitzung vom 07.07.2020 im ev. Gemeindehaus Vogt

In inzwischen routinierter Art und Weise, im Hinblick auf die Abstands- und Hygieneregeln, trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates im großen Saal des ev. Gemeindehauses in Vogt zu ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause. Zunächst wurde darüber gesprochen, ob das Konzept der verlässlich geöffneten Kirche, das seit längerer Zeit bereits in Vogt Anwendung findet auch auf die Kirche in Atzenweiler übertragen werden kann. Die Problematik der etwas abgelegenen Lage der Kirche wurde angeführt. Eine Gruppe von Mitgliedern des Kirchengemeinderates stellt die Punkte zusammen, die bedacht werden müssen, dann soll ein Probelauf erfolgen. Der nächste Punkt war der Beschluss des geänderten Opferplans. Die Änderung war notwendig geworden, weil durch die ausgefallenen Gottesdienste im April und Mai verschiedene Pflichtopfer und empfohlene Opfer der Landeskirche auch ausgefallen sind. Diese sollen in der kommenden Zeit in Gottesdiensten, deren Opfer für die eigene Gemeinde gedacht waren, nachgeholt werden. Alle stimmten der Änderung zu. Unter dem Stichwort Solidarität in der Krise diskutierte das Gremium - teils kontrovers - wie die aktuelle Krise unser gesellschaftliches Gefüge verändert und welche Impulse wir geben können, um ein Zeichen der Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zu setzen. Die Idee der Mehrwertersparnis wurde diskutiert: Die Ersparnis, die durch die bis Ende des Jahres verminderte Mehrwertsteuer, bei Einkäufen, Rechnungen, Dienstleistungen für die Kirchengemeinde zusammenkommt, kann addiert und am Ende des Jahres gespendet werden. Die Idee soll weiter ausgearbeitet und dann publik gemacht werden, um andere Menschen von der Idee zu überzeugen und zum Mitmachen anzuregen. Eine gute Nachricht: die Ferienbetreuung in der ersten Woche der Sommerferien kann mit 25 Kindern stattfinden. Abschließend wurden noch die Anschaffung eines neuen Rasenmähers für Atzenweiler und die Beauftragung für Arbeiten an der Wasserleitung der Christuskirche in Vogt, die momentan defekt ist, besprochen und beschlossen. Nach dem Gottesdienst am 19.07., dem Termin an dem normalerweise unser Gemeindefest stattgefunden hätte, wird ein Ständerling angeboten. Die nächste Sitzung nach den Sommerferien wird am 15. September 2020 sein.

Alexander Auffinger, KGR Sitzung vom 07. 07. 2020 im ev. Gemeindehaus Vogt.

Bericht über die KGR Sitzung vom 17.6.2020 im Ev. Gemeindehaus Vogt

Auch diesmal trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderats im großen Saal des Gemeindehauses Vogt, weil hier der nötige Abstand eingehalten werden kann.

Erstes Thema waren die Erfahrungen mit den neuen coronabedingten Einschränkungen im Gottesdienst. Hier waren gute Konzepte erarbeitet worden, die von den Besuchern angenommen und vorbildlich eingehalten wurden. Auch die kreativen Lösungen für Gesang und Kirchenmusik kamen gut an. Trotz der Abstandsregeln überwog in den Rückmeldungen klar die Freude, sich wieder zum gemeinsamen Gottesdienst versammeln zu können.

Im Rückblick auf die schöne Erfahrung mit dem Gottesdienst im Grünen an Himmelfahrt, beschloss der KGR für die Sommerferien vom 02. August bis 13. September 2020:
Es findet jeweils nur ein Gottesdienst um 10.15 Uhr abwechselnd in Atzenweiler und Vogt statt. Diese Gottesdienste wollen wir draußen feiern: In Atzenweiler auf dem Rasen neben der Kirche, in Vogt im Garten zwischen Gemeindehaus und Pfarrhaus. So sind wir zahlenmäßig nicht eingeschränkt.

Ein weiteres Thema war die Anwesenheit von Kindern im Gottesdienst. Hier zeigte der KGR einhellig die Haltung, dass Familien mit Kindern in allen Gottesdiensten ausdrücklich willkommen sind. Dies soll mit einem einladenden Text in den Kirchen und auch öffentlich bekannt gemacht werden.

Informationen über den Rechnungsprüfungsbericht, die Vermögenslage, zur Bauschau und Archivierung nahmen die Kirchengemeinderäte zustimmend zur Kenntnis.

Ausblick: Die Konfirmanden, deren Konfirmationstermin im Mai leider nicht stattfinden konnte, treffen sich nun wieder regelmäßig. Wir hoffen, die Konfirmation zum neuen Termin am 18. Oktober tatsächlich feiern zu können.

Statt des Gemeindefestes gibt es in diesem Jahr im Anschluss an den Gottesdienst in Atzenweiler am 19. Juli 2020 ein Zusammensein draußen auf dem Rasen neben der Kirche. Einzelheiten dazu werden noch bekannt gemacht.

Die letzte Sitzung vor den Sommerferien wird am 07. Juli 2020 sein.

Annette Grüner, KGR Sitzung vom 17. 06. 2020

Für Leute läuten


Wenn mich Menschen fragen, warum ich ehrenamtlicher Mesner geworden bin, sage ich oft: Weil
ich da läuten darf! Und das meine ich sogar ein bisschen ernst. Es ist ein ganz tolles Gefühl, mit
den Glocken der Kirche ein Signal zu geben. Vor dem Gottesdienst mit der großen Glocke
einzuladen. Zu rufen: Auf geht’s, macht Euch auf den Weg, gleich feiern wir wieder miteinander
das Leben! Und dann zum Gottesdienstbeginn einen guten Startpunkt zu setzen. Beim Klang der
beiden Glocken ruhig zu werden und zu merken, wir sind Gemeinde! Wir sind willkommen! Wir
gehören gemeinsam zu Gott! Manchmal ist die Kirche dann so voll, dass der Mesner seinen Platz
freimacht. Und am liebsten lasse ich Kinder am Mesnerplatz sitzen. Dann verabreden wir ein
Zeichen und das Läuten wird zu einer wichtigen Sache für die Kleinen. Das Leuchten in den
Augen der läutenden Kinder ist mindestens so schön wie der Klang unseres Geläuts. Ein ganz
besonderer Moment ist auch das Läuten mit der kleinen Glocke bei der Taufe. Dann höre ich, wie
wir der ganzen Welt zurufen: Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein. Das bewegt
mich - jedes Mal. Und dann darf die große Glocke noch das Vaterunser begleiten. Die Glocke
stimmt mit ein in dieses Gebet, dass uns Jesus gelehrt hat. Ich stelle mir vor, dass sie dann
vielleicht auch manchem eine Stimme gibt, der gerade keine Worte findet oder sprachlos ist. So
läute ich nun schon ein paar Jahre. Immer gerne und mit großer Freude. Ich läute für die Leute.

Christof Schäfer

Bericht über die KGR Sitzung vom 12.5.2020 im Ev. Gemeindehaus Vogt

Unter  Wahrung aller coronabedingten Regeln ( Abstand, begrenzte Teilnehmerzahl…)konnte jetzt wieder  unsere KGR Sitzung stattfinden.  Mancher von uns war per Video Konferenz von zu Hause aus zugeschaltet. Situationsbedingt durch die Pandemie lag der Schwerpunkt der Themen auf den Herausforderungen, die derzeit unsere Gemeindeglieder und unsere Gemeindeleitung betreffen. Es wurde besprochen, wie in der Krise bisher unser Gemeindeleben verlief und unter den Einschränkungen weiter verlaufen kann und im 2. Teil, ob und wie wir jetzt wieder Gottesdienste gestalten können.

Es konnte festgestellt werden, daß die Gemeindeglieder untereinander gut vernetzt sind.  Der neue Gemeindebrief kam genau zur richtigen Zeit. In ihm und im Mitteilungsblatt sind viele Informationen, wie und wo sich Menschen in Notlagen Hilfe erbitten können.  Jederzeit können,  dürfen und mögen sich alle Gemeindeglieder sehr gern direkt an unsere Pfarrer wenden, persönlich, telefonisch, per Brief oder mail. Die Predigten liegen in der in Vogt offenen Kirche aus. Und auf einem Anrufbeantworter  ( 0751/ 8939945) können geistliche Impulse unserer Pfarrer gehört werden. Das allabendliche „CoronaLäuten“ um 19.30 verband die Menschen  im Gebet miteinander. Dies wird in Zukunft mit dem täglichen Abendgebetsläuten um 19.00 weiterhin möglich sein.

Jetzt können und dürfen wieder Gottesdienste in unseren Gemeinden stattfinden.  Zuerst wurde grundsätzlich theologisch und auch persönlich  darüber debattiert, ob wahrer Gottesdienst mit den gegebenen Einschränkungen überhaupt möglich sein kann. Wie kann Gemeinschaft erlebt werden unter Masken und mit Abstand. Wie können wir Menschen erreichen, die uns nicht erreichen können  (Zielgruppenorientierung). Wie kann man eingeladen sein zum Gottesdienst, wenn doch klar ist, dass unter der Massgabe der Höchstzahl und unter Ausschluss der Kranken eben nicht alle kommen können. Wie kann Gottesdienst ohne Gemeindegesang und ohne Abendmahl stattfinden. Wären Anmeldungen sinnvoll? Viele Fragen wurden intensiv erörtert. Ein gründlich erarbeitetes Infektionsschutzkonzept wurde diskutiert und einvernehmlich verabschiedet. Ein Ordnungsdienst wird für die Gottesdienste eingerichtet, den die KGR versehen werden. Ganz wichtig ist uns allen hierbei, daß bei aller Ordnungswahrung und Verantwortung der Gesundheit von uns allen gegenüber, sich niemand alleingelassen fühlen darf. Mit großer Mehrzahl wurde dann beschlossen, dass wir jetzt mit den Gottesdiensten mutig und fröhlich starten werden. Wer in irgendeiner Weise  durch die gegebenen Einschränkungen in persönliche Not kommt, möge sich unbedingt direkt an unsere Pfarrer oder auch an jeden KGR wenden.

Sehr schmerzlich wurden die Einschränkungen nochmals deutlich, als festgestellt wurde,  wie viele Maßnahmen und Angebote derzeit leider ausfallen müssen ( u.a. Gemeindefest, Familienfreizeit, Ausflug, der evtl. in kleinem Rahmen stattfinden kann, verschieden Kreise, …. ) Vielleicht am schmerzlichsten sind die Einschränkungen hinsichtlich des Konfirmationslebens und die Verschiebung der Konfirmation, die auch noch mit Unklarheiten behaftet ist. Alles aktuelle finden Sie wie immer im Mitteilungsblatt und auf der homepage unserer Kirchengemeinde.                                                            Weitere Themen waren noch die Verpflichtung von Fr. Clus als zugewählte KGR, Berufung des Bauausschusses , Fortführung unserer Arbeitskreise und  und…                                                              Unsere nächste Sitzung wird am 17.6.20 sein. Sprechen Sie uns an mit den Themen, die Sie bewegen.

Helmut Mielke KGR

Patenkind Sheila

Bericht über die KGR Klausur vom 24.1.-26.1.

Am 1.12.19 gewählt, am 14.1.2020 in erster Sitzung konstituiert, verbrachte der neue KGR zusammen mit unserem wiedergewählten 1. Vorsitzenden C. Schäfer und unseren Pfarrern Boss und Bürkle und auch Pfarrerin Boss, die noch in Elternzeit ist, ein ganzes Klausurwochenende in Bad Waldsee.

Am Freitagabend ging es sofort in die Sacharbeit: Der Plan für die kirchliche Arbeit 2020 stand auf der Tagesordnung. Unser erster gemeinsamer Haushaltsplan unter der Regie von Kirchenpflegerin B. Ludwig, der jetzt unsere inhaltlichen Schwerpunkte auch in finanzieller Hinsicht zusammenführt.

Dann entschieden wir über den Zweck einer sehr großzügigen Spende des katholischen Frauenbundes Grünkraut, für die wir und auch der ´Ökumenische Chor Grünkraut´, dem sie zugeführt wird, sehr dankbar sind.

Anschließend ging es in eine theologisch tiefgehende Diskussion über die Möglichkeit der Trauung von gleichgeschlechtlich liebenden Paaren. Die Landessynode und der OKR haben hier bisher sehr enge Grenzen gesetzt.  Unser KGR-Gremium steht dieser Möglichkeit sehr offen gegenüber und wir werden die Gemeinde in einer Veranstaltung informieren.

Am Samstag stiegen wir sofort wieder inhaltlich ein. Wir wollten Qualitätsmerkmale für unsere Arbeit und persönliche Arbeitsbereiche festlegen. Stichworte hierzu sind: Öffentlichkeitsarbeit, Gottesdienstbeteiligungen, Gruppenbezogene Angebote (Senioren,  Jugendliche, Kinder….) Schöpfungsverantwortung, Ökumene, Vernetzung, Mobilität, Bildungsarbeit, ehrenamtliche Mitarbeit. Es wurden verschiedene Arbeitskreise gebildet.

Nach einem wunderbaren Mittagessen, planten wir, nachdem die morgendliche Arbeitseinheit eher theoretischer Natur war, ganz konkrete Maßnahmen und Angebote im Jahr 2020. Winterabend, Sommerfest,  Mittagsmahl, Lesungen, Kino, Theater, Ferienfreizeit im Sommer, Familienwochenende, Gemeindeausflug und mehr werden wieder stattfinden.

Am Spätnachmittag konnten wir bei einem Spaziergang und einer Brauereibesichtigung auch uns persönlich ein bisschen besser kennenlernen. Nach einem guten Abendessen und einem gemeinsamen Spieleabend, der auch wieder Raum und Zeit lies für persönliche Gespräche, waren wir alle am Abend erfüllt und erschöpft.

Am frühen Sonntagmorgen, nach der wieder so inspirierenden Morgenandacht von C. Schäfer, fassten wir unsere Ergebnisse und Erfahrungen des Wochenendes zusammen. Es gab durchweg positive Resonanzen. Gemeinsam besuchten wir dann den Gottesdienst in Baienfurt, wo die dortigen KGR in ihr Amt eingeführt wurden. Wir starten jetzt guten Mutes in unsere neue Periode, gemeinsam und voller Begeisterung. Sprechen Sie uns an mit ihren Wünschen, ihren Vorstellungen, ihrer Kritik, wo auch immer Sie uns begegnen nach den Gottesdiensten, bei unseren Angeboten, oder einfach auf der Straße.

Helmut Mielke