Liebe Besucherinnen und Besucher

vom Oberkirchenrat hat uns kurzfristig die Nachricht erreicht, dass im Gottesdienst künftig medizinische Masken getragen werden müssen (also OP- oder FFP2-Masken) Wir geben dies hiermit direkt zu Ihrer Kenntnis weiter und bedanken uns für Ihre Geduld und Ihr Verständnis in diesen unruhigen Zeiten. Vielen Dank!

Jörg Boss

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Bericht über die KGR Sitzung vom 19.01.2021

Die zweite Sitzung im Online-Format verlief schon ganz routiniert und war zunächst dem Rückblick gewidmet. Den Heiligabend-Gottesdienst in Vogt abzusagen war zwar traurig, aber auch im Nachhinein gesehen die richtige Entscheidung. Das vorgesehene Schattenspiel konnte im Internet angeschaut werden. Dort gab es weitere Aktionen und Angebote, die zusätzlich in der Kirche in Vogt auslagen und auch genutzt wurden.

In Atzenweiler / Grünkraut war vom Ökumenischen Arbeitskreis eine ganz andere Idee entwickelt worden: Nach dem Zufallsprinzip bekamen die Teilnehmenden eine Telefonnummer, die sie an Heiligabend um 16 Uhr anrufen sollten, um einen kreativen Weihnachtsgruß zu übermitteln. Es kam zu wunderbaren Begegnungen über das Telefon mit Hauskonzert, vierstimmigem Gesang und ungezwungenen Plaudereien. Dadurch konnte eine weihnachtliche Verbundenheit entstehen.

Nun geht es darum, die nächste Zeit unter den schwierigen Lockdown-Bedingungen zu gestalten. Viele Fragen treiben uns um. Wie können wir unserem Auftrag gerecht werden, Menschen die christliche Botschaft nahe zu bringen und diakonisch tätig zu sein, wenn Nähe gerade nicht möglich ist? Wie können wir Menschen in schwierigen Situationen unterstützen, wenn der Kontakt so eingeschränkt ist? Wir vermissen die gemeinsamen Treffen vom Konfirmandenunterricht über das Mittagsmahl bis zum Seniorennachmittag! Durch Telefonate und Briefe halten wir Kontakt und wollen weiter neue Formen ausprobieren. Dazu gehört auch eine andere Form des Gemeindeausflugs. Er soll uns in einzelne Teilorte unserer Kirchengemeinde führen, um diese besser kennen zu lernen.

Auf der anstehenden Klausurtagung im Februar, die natürlich nur online stattfinden kann, werden wir die Ideen weiter entwickeln. Gerne können Sie uns auch Ihre Anregungen und Fragen übermitteln.

Der nahe Weltgebetstag Anfang März wird nicht in gewohnter Form stattfinden, aber er wird stattfinden! Vanuatu heißt der Inselstaat im Südpazifik, dessen Frauen die Liturgie erarbeitet haben. Das Land ist in mehrfacher Weise vom Klimawandel bedroht. Deshalb soll ein Klima-Pilgerweg unser Leben mit dem der Menschen auf Vanuatu in Verbindung bringen. Weitere Informationen erhalten Sie demnächst hier im Mitteilungsblatt und auf unserer Homepage.

Auch die Passionszeit wird im Zeichen der Klimakrise stehen. Mit einem "Klimafasten" werden wir jede Woche einen Aspekt unseres Verhalten unter die Lupe nehmen: Welche Auswirkungen hat unser Tun global und was können/müssen wir ändern?

Von der Gemeinde Vogt kam die Anfrage, ob wir zu Beginn der Sommerferien wieder für eine Woche die beliebte Kinderfreizeit anbieten und so das Betreuungsangebot der Gemeinde unterstützen. Dies wird Pfarrer Boss mit einem Team von Ehrenamtlichen planen und vorbereiten. Der Kirchengemeinderat unterstützt das Team durch die Zubereitung des Mittagessens.

So gehen wir mit Zuversicht und Tatkraft in das neue Jahr und hoffen, Vieles wieder anbieten zu können - auch wenn wir dabei andere Wege gehen als die bisher gewohnten.

Wir freuen uns, Sie dabei zu treffen. Bis dahin: Bleiben Sie gesund!

Annette Grüner

Bericht über die KGR Sitzung vom 9.12.2020

Der KGR traf sich zur Sitzung.... nicht wie gewohnt im Gemeindehaus, sondern jedes Mitglied saß zuhause vor dem Bildschirm..... und diese vollkommen neue Art der Sitzung funktionierte gut, dank der sehr kompetenten technischen Einweisung und Begleitung durch unser KGR Mitglied Alexander Auffinger. Konzentriert und diszipliniert konnten wichtige Tagesordnungspunkte diskutiert und beschlossen werden. Natürlich war die Coronapandemie und ihre Auswirkungen auf unser Gemeindeleben in fast jedem Punkt allgegenwärtig. Deutlich spürbar wird es in den sonntäglichen Gottesdiensten, wo der Ordnungsdienst eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe hat. Immer wieder neue Verordnungen und die notwendige Umsetzung, die sowohl gesetzlich vorgegeben ist, als auch in Sorge um die Gesundheit aller unerlässlich ist, erfordern viel Umsicht. Wichtig ist es uns, die Gemeinde spüren zu lassen, dass wir die Sorgen und Nöte jedes einzelnen ernst nehmen. Verschiedene Ideen zur praktischen Umsetzung aller Notwendigkeiten wurden erörtert. Lesen Sie in den kirchlichen Mitteilungen hierzu mehr. Gerade in Coronazeiten ist die Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiges Element in der kirchlichen Arbeit. Z.B. sind einige unserer Predigten auf der homepage hörbar und auch der neue Gemeindebrief: Die Brücke hat ein positives Echo erfahren.

Das Pfarrersehepaar Ulrike und Jörg Boss teilen sich die 100% Pfarrstelle des Pfarramt 1 unserer Gesamtkirchengemeinde Atzenweiler-Vogt. Die konkrete Aufgabenverteilung und auch die Zuordnung der Seelsorgebezirke zur jeweiligen Person wurde besprochen und festgelegt. Näheres auch hierzu kann ebenfalls im Pfarramt erfragt oder auf der homepage oder im Mitteilungsblatt nachgelesen werden.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Finanzen: Jahresrechnung 2019, Haushalt 2020 und Bedarfe für den Haushalt 2021 wurden abgefragt und vorbereitet. In der Klausur im Frühjahr wird dies dann konkretisiert. Auch wurden verschiedene notwendige Gebäudeerhaltungsmaßnahmen diskutiert und genehmigt.

Christof Schäfer berichtete aus der Bezirkssynode und vom Kirchenbezirksausschuss, in dem er gewähltes Mitglied ist.

Die Pfarrer informierten von den Vorbereitungen der verschiedenen Teams zu den Weihnachtsgottesdiensten.

Das gemeinsame "Nachsitzen" musste dieses Mal leider ausfallen, was nach der doch anstrengenden Online Sitzung sicherlich verschmerzbar war. Wir fühlen und fühlten uns in der Adventszeit verbunden, anders als in anderen Zeiten, auch mit den Gemeindegliedern durch Briefe, über Mitteilungen, durch die offene Kirche, durch den "anderen Adventskalender", der natürlich niemals den so liebgewonnenen lebendigen Adventskalender ersetzen kann, durch viele kleine Aufmerksamkeiten. Lassen sie uns teilhaben an ihren Sorgen, auch an ihren Freuden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des KGR eine gute Zeit.

Helmut Mielke, Kirchengemeinderat

WIRD VERSCHOBEN

Mitarbeiterfest Samstag, den 16.01.2021

Schweren Herzens müssen wir unser Mitarbeiterfest absagen bzw auf einen neuen Termin verschieben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Statement der vier Bischöfe in Baden-Württemberg zur aktuellen Pandemie-Lage

Freiburg, Karlsruhe, Rottenburg, Stuttgart, 2. November 2020

Liebe Christinnen und Christen in Baden-Württemberg,
unsere christlichen Feste Allerheiligen, Allerseelen und der Ewigkeitssonntag sind An-lässe, uns mit Krankheit und Tod auseinanderzusetzen. Gerade in diesem Corona-Jahr sind Krankwerden und Sterben in unserem Alltag besonders präsent.
In den vergangenen Wochen hat sich die Situation der COVID-Pandemie bei uns drama-tisch zugespitzt. Trotz Rücksichtnahme und Fürsorge der meisten Menschen in unse-rem Land, sind die Infektionszahlen besorgniserregend gestiegen und werden noch weiter steigen.
Das bedeutet, dass wir unsere Begegnungen reduzieren müssen. Kontakte zu be-schränken ist schmerzlich, gerade jetzt in den oft tristen Novembertagen. Denn gerade das Miteinander bringt Licht in den dunklen Herbst.
Wir bitten Sie alle nachdrücklich, die neuen einschneidenden Regelungen sehr ernst zu nehmen.
Die Herausforderungen sind groß. Ältere Menschen leben abgeschnitten von ihren Nächsten zuhause in ihren Wohnungen oder in Pflegeheimen. In Zukunft werden noch viele Menschen mehr auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Steigen die In-fektionszahlen weiter, kann dies zu einer Überlastung unseres Gesundheitssystems führen. Diese Situation überfordert nicht nur Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Seelsorgerinnen und Seelsorger, sondern letztlich uns alle.
Wir bitten Sie: Verlieren Sie trotz aller Beschränkungen die Menschen in Ihrem Umfeld nicht aus dem Blick – Familienangehörige, die Hilfe brauchen, Nachbarn, die ihre Woh-nung nicht verlassen können, Eltern und Alleinerziehende, die auf Unterstützung an-gewiesen sind, Menschen, die derzeit keine Arbeit und kein oder wenig Einkommen haben. Ihnen verbunden zu sein und zu bleiben ist Nächstenliebe in Corona-Zeiten.

Wir möchten Sie auch zum Gebet zuhause und in unseren Kirchen einladen. Gerade in Zeiten, die geprägt sind von großer Sorge, Einsamkeit und Verlassenheit, kann Beten uns stärken, trösten und neue Hoffnung schenken. Auch Kirchen sind vielerorts geöff-net, Gottesdienste werden mit den gebotenen Einschränkungen gefeiert. Dafür sind wir dankbar.
Unabhängig unserer konfessionellen Zugehörigkeit bilden wir alle gemeinsam eine Ge-betsgemeinschaft, in der wir uns gegenseitig unterstützen und ermutigen wollen. Un-sere Seelsorgerinnen und Seelsorger sind dabei auch in diesen schwierigen Zeiten für Sie da. Für diese Gemeinschaft und diesen Einsatz sind wir sehr dankbar.
Bleiben Sie gesund!

Verbunden mit der Bitte um den Segen Gottes grüßen Sie
Ihre vier Bischöfe in Baden-Württemberg
Erzbischof Stephan Burger
Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh
Bischof Dr. Gebhard Fürst
Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July

Die Jahreslosung 2021 - Motivaktion. - Wir machen es wieder. Machen Sie auch mit ?

 Mein erster Gedanke beim Lesen: Ja, in der Welt sähe es wahrscheinlich viel friedlicher aus und wir hätten deutlich mehr Lebensfreude miteinander, wenn uns das besser gelingen würde, Barmherzigkeit…

 

Die Jahreslosung für das Jahr 2021 lautet: Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lukas 6, 36)

 

In den vergangenen Jahren haben wir viel Freude gehabt an den Einsendungen von Motiven zur jeweiligen Jahreslosung und wir laden Sie auch dieses Jahr sehr gerne wieder ein, dabei zu sein, bei der Mitmachaktion.

Kein Wettbewerb! Kein Preis, der ausgesetzt wird (nur ein kleines ´Dankeschön´). Es geht nicht immer um Wettkampf. Es geht uns um Beteiligung und Bereicherung. Für die, die mitmachen zu allererst und für die, die es dann durchs Jahr hindurch wahrnehmen können, ebenso. Eine kleine Gruppe von Menschen quer durch die Generationen unserer Gemeinde, die alle Motive eingehend ansieht, miteinander berät und „unser Jahreslosungsmotiv“ auswählt. Ein Gottesdienst, in dem alle Motive vorgestellt und betrachtet werden.

 

Wer ist eingeladen und was geht?

Mitmachen kann jeder und jede. Es geht alles, was irgendwie als Bildmotiv (fotographisch) verwendet und dargestellt werden kann: Ein Foto, eine (abgebildete) Skulptur, ein gemaltes Bild, eine Szene, Gegenständliches oder Nichtgegenständliches, Landschaft oder Dinge, Menschen oder Tiere… Alles ist möglich, sofern Urheberrechte beachtet und Daten- und Persönlichkeitsrechte gewahrt sind. Lassen Sie Ihre Gedanken und Ihre Fantasie auf Reisen gehen, gestalten Sie ein Motiv zur Jahreslosung. Wir drucken das ausgewählte Motiv auf Plakate und auf Postkarten, die unsere Gemeinde durchs Jahr begleiten.

 

Einsendungen – abgeben, einwerfen oder per e-mail – bitte bis zum 20. November 2020 ans das: Evangelische Pfarramt Atzenweiler-Vogt 2, Atzenweiler 2, 88287 Grünkraut, email: Pfarramt.Atzenweiler-Vogtdontospamme@gowaway.elkw.de; Sitchwort: „Motivaktion Jahresloung 2021“.

Herzlichen Dank fürs Mitmachen und viel Freude mit der Barmherzigkeit!

Manfred Bürkle

Bericht über die KGR Sitzung vom 15.9.2020 im ev. Gemeindehaus Vogt

Am 15.09.2020 trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates im großen Saal des ev. Gemeindehauses in Vogt zu ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause.

Zunächst sprachen wir über all die Dinge, die seit unserem letzten Treffen im Juli stattgefunden haben, wie z.B. die Ferienbetreuung in Vogt während der ersten Ferienwoche, die Rückkehr von Ulrike Boss aus der Elternzeit und die Gottesdienste im Grünen, die teilweise von über 50 Menschen besucht wurden.

Der nächste Punkt war der Austausch über die neu erstellten Stellenbeschreibungen der Pfarramtssekretärinnen und die Frage, ob die Anzahl der Arbeitsstunden der Sekretärinnen erhöht werden soll. Nach einer Diskussion über dieses Thema wurde die Beantragung einer Erhöhung um 4 Stunden, die vom Kirchenbezirksausschuss genehmigt werden muss, mit einer knappen Mehrheit beschlossen.

Anschließend gab Friederike Meltzer einen kurzen Überblick über den geplanten Gemeindeausflug, der am 27.09. mit dem Ziel Malleichen stattfinden soll. Nähere Infos dazu werden auf der Homepage und im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

Der Blumenschmuck in Atzenweiler war das nächste Thema. Im Moment wird dieser von einem Blumengeschäft geliefert. Es bestand der Wunsch, auszuprobieren, ob der Blumenschmuck in Zukunft von dem jeweils diensthabenden Mesner direkt organisiert werden kann, wie dies auch in Vogt bereits gemacht wird. Darüber kam es zur Abstimmung, wobei die große Mehrheit des KGR für diesen Vorschlag stimmte.

Nach der bereits vorher besprochenen neuen Stellenbeschreibung der Pfarramtssekretärinnen wurde nun die Stellenbeschreibung der Verwaltungsangestellten Fr. Clus vorgestellt. Diese wird auch beim Kirchenbezirksausschuss eingereicht und dient als Grundlage für die zukünftige Bewertung einer solchen Stelle. Bei zwei Enthaltungen stimmte das Gremium mit großer Mehrheit diesem Vorgehen zu.

„Neue Gesichter in der Gemeinde“ war der nächste Tagesordnungspunkt. Ulrike Boss wurde von C. Schäfer offiziell nach ihrer Elternzeit im Gremium begrüßt. Beim Mesner- und Orgeldienst wird es Veränderungen geben und die ausscheidenden ehrenamtlichen Mitarbeitenden sollen beim Familiengottesdienst am 04.10. verabschiedet werden. Anschließend an diesen Gottesdienst wird es einen Ständerling geben. Wie in Zukunft einzelne Gruppen von Mitarbeitenden begrüßt, der Gemeinde vorgestellt, bzw. verabschiedet werden sollen, war Inhalt der anschließenden Diskussion. 

Als letzter Punkt vor dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde über Sonstiges gesprochen. Unter anderem darüber, wie ein Konzept für Atzenweiler als Kulturkirche aussehen kann und dass im Leitungsteam Vorschläge für die Verwendung des nächsten freiwilligen Gemeindebeitrags erarbeitet werden sollen.

Die nächste Sitzung wird am 14. Oktober 2020 sein.

Alexander Auffinger, KGR Sitzung vom 15. 09. 2020

Bericht über die KGR Sitzung vom 07.07.2020 im ev. Gemeindehaus Vogt

In inzwischen routinierter Art und Weise, im Hinblick auf die Abstands- und Hygieneregeln, trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderates im großen Saal des ev. Gemeindehauses in Vogt zu ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause. Zunächst wurde darüber gesprochen, ob das Konzept der verlässlich geöffneten Kirche, das seit längerer Zeit bereits in Vogt Anwendung findet auch auf die Kirche in Atzenweiler übertragen werden kann. Die Problematik der etwas abgelegenen Lage der Kirche wurde angeführt. Eine Gruppe von Mitgliedern des Kirchengemeinderates stellt die Punkte zusammen, die bedacht werden müssen, dann soll ein Probelauf erfolgen. Der nächste Punkt war der Beschluss des geänderten Opferplans. Die Änderung war notwendig geworden, weil durch die ausgefallenen Gottesdienste im April und Mai verschiedene Pflichtopfer und empfohlene Opfer der Landeskirche auch ausgefallen sind. Diese sollen in der kommenden Zeit in Gottesdiensten, deren Opfer für die eigene Gemeinde gedacht waren, nachgeholt werden. Alle stimmten der Änderung zu. Unter dem Stichwort Solidarität in der Krise diskutierte das Gremium - teils kontrovers - wie die aktuelle Krise unser gesellschaftliches Gefüge verändert und welche Impulse wir geben können, um ein Zeichen der Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zu setzen. Die Idee der Mehrwertersparnis wurde diskutiert: Die Ersparnis, die durch die bis Ende des Jahres verminderte Mehrwertsteuer, bei Einkäufen, Rechnungen, Dienstleistungen für die Kirchengemeinde zusammenkommt, kann addiert und am Ende des Jahres gespendet werden. Die Idee soll weiter ausgearbeitet und dann publik gemacht werden, um andere Menschen von der Idee zu überzeugen und zum Mitmachen anzuregen. Eine gute Nachricht: die Ferienbetreuung in der ersten Woche der Sommerferien kann mit 25 Kindern stattfinden. Abschließend wurden noch die Anschaffung eines neuen Rasenmähers für Atzenweiler und die Beauftragung für Arbeiten an der Wasserleitung der Christuskirche in Vogt, die momentan defekt ist, besprochen und beschlossen. Nach dem Gottesdienst am 19.07., dem Termin an dem normalerweise unser Gemeindefest stattgefunden hätte, wird ein Ständerling angeboten. Die nächste Sitzung nach den Sommerferien wird am 15. September 2020 sein.

Alexander Auffinger, KGR Sitzung vom 07. 07. 2020 im ev. Gemeindehaus Vogt.

Bericht über die KGR Sitzung vom 17.6.2020 im Ev. Gemeindehaus Vogt

Auch diesmal trafen sich die Mitglieder des Kirchengemeinderats im großen Saal des Gemeindehauses Vogt, weil hier der nötige Abstand eingehalten werden kann.

Erstes Thema waren die Erfahrungen mit den neuen coronabedingten Einschränkungen im Gottesdienst. Hier waren gute Konzepte erarbeitet worden, die von den Besuchern angenommen und vorbildlich eingehalten wurden. Auch die kreativen Lösungen für Gesang und Kirchenmusik kamen gut an. Trotz der Abstandsregeln überwog in den Rückmeldungen klar die Freude, sich wieder zum gemeinsamen Gottesdienst versammeln zu können.

Im Rückblick auf die schöne Erfahrung mit dem Gottesdienst im Grünen an Himmelfahrt, beschloss der KGR für die Sommerferien vom 02. August bis 13. September 2020:
Es findet jeweils nur ein Gottesdienst um 10.15 Uhr abwechselnd in Atzenweiler und Vogt statt. Diese Gottesdienste wollen wir draußen feiern: In Atzenweiler auf dem Rasen neben der Kirche, in Vogt im Garten zwischen Gemeindehaus und Pfarrhaus. So sind wir zahlenmäßig nicht eingeschränkt.

Ein weiteres Thema war die Anwesenheit von Kindern im Gottesdienst. Hier zeigte der KGR einhellig die Haltung, dass Familien mit Kindern in allen Gottesdiensten ausdrücklich willkommen sind. Dies soll mit einem einladenden Text in den Kirchen und auch öffentlich bekannt gemacht werden.

Informationen über den Rechnungsprüfungsbericht, die Vermögenslage, zur Bauschau und Archivierung nahmen die Kirchengemeinderäte zustimmend zur Kenntnis.

Ausblick: Die Konfirmanden, deren Konfirmationstermin im Mai leider nicht stattfinden konnte, treffen sich nun wieder regelmäßig. Wir hoffen, die Konfirmation zum neuen Termin am 18. Oktober tatsächlich feiern zu können.

Statt des Gemeindefestes gibt es in diesem Jahr im Anschluss an den Gottesdienst in Atzenweiler am 19. Juli 2020 ein Zusammensein draußen auf dem Rasen neben der Kirche. Einzelheiten dazu werden noch bekannt gemacht.

Die letzte Sitzung vor den Sommerferien wird am 07. Juli 2020 sein.

Annette Grüner, KGR Sitzung vom 17. 06. 2020

Für Leute läuten


Wenn mich Menschen fragen, warum ich ehrenamtlicher Mesner geworden bin, sage ich oft: Weil
ich da läuten darf! Und das meine ich sogar ein bisschen ernst. Es ist ein ganz tolles Gefühl, mit
den Glocken der Kirche ein Signal zu geben. Vor dem Gottesdienst mit der großen Glocke
einzuladen. Zu rufen: Auf geht’s, macht Euch auf den Weg, gleich feiern wir wieder miteinander
das Leben! Und dann zum Gottesdienstbeginn einen guten Startpunkt zu setzen. Beim Klang der
beiden Glocken ruhig zu werden und zu merken, wir sind Gemeinde! Wir sind willkommen! Wir
gehören gemeinsam zu Gott! Manchmal ist die Kirche dann so voll, dass der Mesner seinen Platz
freimacht. Und am liebsten lasse ich Kinder am Mesnerplatz sitzen. Dann verabreden wir ein
Zeichen und das Läuten wird zu einer wichtigen Sache für die Kleinen. Das Leuchten in den
Augen der läutenden Kinder ist mindestens so schön wie der Klang unseres Geläuts. Ein ganz
besonderer Moment ist auch das Läuten mit der kleinen Glocke bei der Taufe. Dann höre ich, wie
wir der ganzen Welt zurufen: Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein. Das bewegt
mich - jedes Mal. Und dann darf die große Glocke noch das Vaterunser begleiten. Die Glocke
stimmt mit ein in dieses Gebet, dass uns Jesus gelehrt hat. Ich stelle mir vor, dass sie dann
vielleicht auch manchem eine Stimme gibt, der gerade keine Worte findet oder sprachlos ist. So
läute ich nun schon ein paar Jahre. Immer gerne und mit großer Freude. Ich läute für die Leute.

Christof Schäfer

Bericht über die KGR Sitzung vom 12.5.2020 im Ev. Gemeindehaus Vogt

Unter  Wahrung aller coronabedingten Regeln ( Abstand, begrenzte Teilnehmerzahl…)konnte jetzt wieder  unsere KGR Sitzung stattfinden.  Mancher von uns war per Video Konferenz von zu Hause aus zugeschaltet. Situationsbedingt durch die Pandemie lag der Schwerpunkt der Themen auf den Herausforderungen, die derzeit unsere Gemeindeglieder und unsere Gemeindeleitung betreffen. Es wurde besprochen, wie in der Krise bisher unser Gemeindeleben verlief und unter den Einschränkungen weiter verlaufen kann und im 2. Teil, ob und wie wir jetzt wieder Gottesdienste gestalten können.

Es konnte festgestellt werden, daß die Gemeindeglieder untereinander gut vernetzt sind.  Der neue Gemeindebrief kam genau zur richtigen Zeit. In ihm und im Mitteilungsblatt sind viele Informationen, wie und wo sich Menschen in Notlagen Hilfe erbitten können.  Jederzeit können,  dürfen und mögen sich alle Gemeindeglieder sehr gern direkt an unsere Pfarrer wenden, persönlich, telefonisch, per Brief oder mail. Die Predigten liegen in der in Vogt offenen Kirche aus. Und auf einem Anrufbeantworter  ( 0751/ 8939945) können geistliche Impulse unserer Pfarrer gehört werden. Das allabendliche „CoronaLäuten“ um 19.30 verband die Menschen  im Gebet miteinander. Dies wird in Zukunft mit dem täglichen Abendgebetsläuten um 19.00 weiterhin möglich sein.

Jetzt können und dürfen wieder Gottesdienste in unseren Gemeinden stattfinden.  Zuerst wurde grundsätzlich theologisch und auch persönlich  darüber debattiert, ob wahrer Gottesdienst mit den gegebenen Einschränkungen überhaupt möglich sein kann. Wie kann Gemeinschaft erlebt werden unter Masken und mit Abstand. Wie können wir Menschen erreichen, die uns nicht erreichen können  (Zielgruppenorientierung). Wie kann man eingeladen sein zum Gottesdienst, wenn doch klar ist, dass unter der Massgabe der Höchstzahl und unter Ausschluss der Kranken eben nicht alle kommen können. Wie kann Gottesdienst ohne Gemeindegesang und ohne Abendmahl stattfinden. Wären Anmeldungen sinnvoll? Viele Fragen wurden intensiv erörtert. Ein gründlich erarbeitetes Infektionsschutzkonzept wurde diskutiert und einvernehmlich verabschiedet. Ein Ordnungsdienst wird für die Gottesdienste eingerichtet, den die KGR versehen werden. Ganz wichtig ist uns allen hierbei, daß bei aller Ordnungswahrung und Verantwortung der Gesundheit von uns allen gegenüber, sich niemand alleingelassen fühlen darf. Mit großer Mehrzahl wurde dann beschlossen, dass wir jetzt mit den Gottesdiensten mutig und fröhlich starten werden. Wer in irgendeiner Weise  durch die gegebenen Einschränkungen in persönliche Not kommt, möge sich unbedingt direkt an unsere Pfarrer oder auch an jeden KGR wenden.

Sehr schmerzlich wurden die Einschränkungen nochmals deutlich, als festgestellt wurde,  wie viele Maßnahmen und Angebote derzeit leider ausfallen müssen ( u.a. Gemeindefest, Familienfreizeit, Ausflug, der evtl. in kleinem Rahmen stattfinden kann, verschieden Kreise, …. ) Vielleicht am schmerzlichsten sind die Einschränkungen hinsichtlich des Konfirmationslebens und die Verschiebung der Konfirmation, die auch noch mit Unklarheiten behaftet ist. Alles aktuelle finden Sie wie immer im Mitteilungsblatt und auf der homepage unserer Kirchengemeinde.                                                            Weitere Themen waren noch die Verpflichtung von Fr. Clus als zugewählte KGR, Berufung des Bauausschusses , Fortführung unserer Arbeitskreise und  und…                                                              Unsere nächste Sitzung wird am 17.6.20 sein. Sprechen Sie uns an mit den Themen, die Sie bewegen.

Helmut Mielke KGR

Patenkind Sheila

Bericht über die KGR Klausur vom 24.1.-26.1.

Am 1.12.19 gewählt, am 14.1.2020 in erster Sitzung konstituiert, verbrachte der neue KGR zusammen mit unserem wiedergewählten 1. Vorsitzenden C. Schäfer und unseren Pfarrern Boss und Bürkle und auch Pfarrerin Boss, die noch in Elternzeit ist, ein ganzes Klausurwochenende in Bad Waldsee.

Am Freitagabend ging es sofort in die Sacharbeit: Der Plan für die kirchliche Arbeit 2020 stand auf der Tagesordnung. Unser erster gemeinsamer Haushaltsplan unter der Regie von Kirchenpflegerin B. Ludwig, der jetzt unsere inhaltlichen Schwerpunkte auch in finanzieller Hinsicht zusammenführt.

Dann entschieden wir über den Zweck einer sehr großzügigen Spende des katholischen Frauenbundes Grünkraut, für die wir und auch der ´Ökumenische Chor Grünkraut´, dem sie zugeführt wird, sehr dankbar sind.

Anschließend ging es in eine theologisch tiefgehende Diskussion über die Möglichkeit der Trauung von gleichgeschlechtlich liebenden Paaren. Die Landessynode und der OKR haben hier bisher sehr enge Grenzen gesetzt.  Unser KGR-Gremium steht dieser Möglichkeit sehr offen gegenüber und wir werden die Gemeinde in einer Veranstaltung informieren.

Am Samstag stiegen wir sofort wieder inhaltlich ein. Wir wollten Qualitätsmerkmale für unsere Arbeit und persönliche Arbeitsbereiche festlegen. Stichworte hierzu sind: Öffentlichkeitsarbeit, Gottesdienstbeteiligungen, Gruppenbezogene Angebote (Senioren,  Jugendliche, Kinder….) Schöpfungsverantwortung, Ökumene, Vernetzung, Mobilität, Bildungsarbeit, ehrenamtliche Mitarbeit. Es wurden verschiedene Arbeitskreise gebildet.

Nach einem wunderbaren Mittagessen, planten wir, nachdem die morgendliche Arbeitseinheit eher theoretischer Natur war, ganz konkrete Maßnahmen und Angebote im Jahr 2020. Winterabend, Sommerfest,  Mittagsmahl, Lesungen, Kino, Theater, Ferienfreizeit im Sommer, Familienwochenende, Gemeindeausflug und mehr werden wieder stattfinden.

Am Spätnachmittag konnten wir bei einem Spaziergang und einer Brauereibesichtigung auch uns persönlich ein bisschen besser kennenlernen. Nach einem guten Abendessen und einem gemeinsamen Spieleabend, der auch wieder Raum und Zeit lies für persönliche Gespräche, waren wir alle am Abend erfüllt und erschöpft.

Am frühen Sonntagmorgen, nach der wieder so inspirierenden Morgenandacht von C. Schäfer, fassten wir unsere Ergebnisse und Erfahrungen des Wochenendes zusammen. Es gab durchweg positive Resonanzen. Gemeinsam besuchten wir dann den Gottesdienst in Baienfurt, wo die dortigen KGR in ihr Amt eingeführt wurden. Wir starten jetzt guten Mutes in unsere neue Periode, gemeinsam und voller Begeisterung. Sprechen Sie uns an mit ihren Wünschen, ihren Vorstellungen, ihrer Kritik, wo auch immer Sie uns begegnen nach den Gottesdiensten, bei unseren Angeboten, oder einfach auf der Straße.

Helmut Mielke