Impuls an Altjahrabend

Impuls zum Heiligen Abend 2020

… und Friede auf Erden, bei den Menschen…                                           Lukas 2,14

 

Gott ist in die Welt gekommen. Er hat ein Zeichen des Friedens gesetzt. Und wie er das tut, lässt niemand unberührt. Als Kind zeigt er sich, ganz einfach und nüchtern. Wie seine Altersgenossen muss dieses Kind in Windeln gewickelt werden. Ein Bett hat es nicht, eine Krippe muss reichen. Es schreit, weint, hört Wiegenlieder der Mutter und lacht, wenn der Vater mit ihm scherzt. So sind Kinder eben und Gott macht sich ihnen gleich. Noch später wird Jesus Christus uns die Kinder sogar als Vorbild hinstellen. Sie sind hilflos und leben doch unmittelbar im Vertrauen auf diejenigen, die sie beschützen. Tastend begreifen sie das Leben, lassen sich darauf ein und gehen auf Entdeckungsreise. Das Leben hält Gutes und Schlimmes für sie bereit. Das Kind in der Krippe muss das früh erleben, wenn seine Eltern mit ihm zur Flucht aufbrechen vor den Nachstellungen der Mächtigen.

Kinder können sich die Welt noch nicht erklären. Sie müssen nicht für andere sorgen und Geschenke kaufen. Und doch berühren sie uns im tiefsten Innern. Ein Blick in das Gesicht eines Kindes genügt, um reich beschenkt zu werden. So zeigt sich uns Gott selbst.

Die Kinder bergen die Zukunft in sich. Vom ersten Moment begleiten sie unser Wille und unsere Hoffnung, dass eine gute Zukunft beschert sei. Sie erinnern uns an das, was wir mit Menschlichkeit meinen: Den Schwachen zu helfen, das Gute zu suchen, das den Frieden in der Welt voranbringt. Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig. So kommt er als das schwache Kind, das doch Vertrauen, Friede und die ganze Zukunft in sich trägt.

Impuls 08.11.2020

Impuls 11.10.2020

Andacht 17.07.2020 zum Anhören

Andacht 02.06.2020 zum Anhören

Ein Gedicht - 16.05.2020

Lieder 24.04.2020 zum Anhören

Andacht 14.04.2020 zum Anhören

Andacht 05.04.2020 zum Anhören