Familiengottesdienst Vogt

Bereits zu Zeiten von Pfarrer Max Heß hatten einige junge Familien den Wunsch, das Weihnachtsgeschehen den Kindern durch eine speziell für Kinder ausgerichtete Krippenfeier näher zu bringen. Dies wurde dann auch gestaltet und als dann 1992 Pfarrer Müller nach Vogt kam, der für neue Gottesdienstformen aufgeschlossen war, wurde ein Arbeitskreis Familiengottesdienst gegründet.

So werden ab diesem Zeitpunkt jedes Jahr ca. 6 Familiengottesdienste vorbereitet und gefeiert. Zeitweise waren im Team bis zu 10 Frauen.

Familiengottesdienste sind eine Mischung aus Predigt-, Jugend- und Kindergottesdienst. Sie richten sich in wesentlichen Gestaltungselementen an Kindern aus, die gemeinsam mit der ganzen Gemeinde eingeladen sind. Meistens können Kinder aktiv mitwirken (z.B. durch Spielen des Evangeliums als Theaterstück) Liturgie, Lieder und Gebete orientieren sich an Kindern und für die Erwachsenen gibt es eine kurze Andacht. Der Familiengottesdienst hat den Anspruch, generationsübergreifend und generationsverbindend zu sein, vor allem für die Generation der jungen Eltern die den Sonntagsgottesdienst kaum mehr wahr nimmt, über ihre Kinder sich jedoch für den Familiengottesdienst ansprechen lässt.

In unserem Team aktiv sind z.Zt. Gabi Schäle, Ruth Fischer, Jutta Sonntag und Uta Schäfer. 

Für die musikalische Umrahmung sorgt Eva Müller-Simpfendorfer, oft mit einem kleinen Chor und instrumentaler Begleitung, um auch mal das eine oder andere neue Lied zu singen.

Wer Interesse hat, bei uns mitzumachen oder einfach mal reinzuschnuppern, kann sich gerne bei uns melden.

Unsere Gottesdienste

  • add Familiengottesdienst am 02.07.2017 - „Dankbarkeit macht das Leben reich“

    Am Sonntag, den 2. Juli 2017 feierten wir einen Familiengottesdienst unter dem Motto „Dankbarkeit macht das Leben reich“.
    Der Gottesdienst erzählte den Kindern und Erwachsenen die Geschichte des Propheten Elischa aus dem 2. Buch der Könige, der dankbar sein konnte. Ein schönes Bodenbild zeigte die einzelnen Szenen aus der Geschichte und gab den vielen Kindern die Gelegenheit, sich einzubringen. Jeder Gottesdienstteilnehmer bekam die Gelegenheit, sich darüber Gedanken zu machen, wofür er in seinem Leben dankbar sein kann.

    Mit einem großen Dankeschön wurde Frau Traunecker aus dem Arbeitskreis Familiengottesdienst verabschiedet. Sie wechselt in das Team der Kinderkirche.

  • add Familiengottesdienst am 17.04.2017 - "Mit Jesus sicher von A nach B"

    Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Schwestern und Brüder,

    hier vorne in der Kirche steht ein gedeckter Tisch mit drei Stühlen. Der Tisch, an dem die Emmausjünger mit Jesus gegessen haben - so könnten wir uns vorstellen. Was ist da passiert? Worum ging es da?

    Zunächst eine kleine Geschichte, die ich sehr mag. Sie könnte helfen, zu verstehen, worum es in diesem Evangelium geht.

    In der Geschichte kommt ein Seiltänzer in eine kleine Stadt. Sein Kunststück beginnt, indem er auf einem Seil in schwindelnder Höhe vom Rathausturm zum Kirchturm balanciert. Eine große Menge Zuschauer läuft auf dem Marktplatz zusammen und jubelt dem Seiltänzer zu: "Mach's noch einmal, komm schon, wir wollen es noch mal sehen...!" Dieser macht es sich nun schwerer und stellt vor sich auf das Hochseil eine beladene Schubkarre. Der Gang über das Seil gelingt, sogar mit der beladenen Karre. Jubel und Begeisterung fordern eine Zugabe. Jetzt ruft der Seiltänzer in die Menge: "Glaubt ihr, dass ich das noch einmal schaffe?" "Natürlich, mach schon, wir haben doch gesehen, dass du das kannst...", klingt es aus der Menge. Daraufhin fragt der Künstler einen Einzelnen: "He, du da mit dem roten Hut, glaubst du wirklich, dass ich es noch einmal vermag?" "Natürlich schaffst du es! Fang schon an!", ruft dieser überzeugt nach oben. Nun aber wird er vom Seiltänzer aufgefordert: "Wenn du glaubst, dass ich sicher von A nach B komme, dann komm rauf und steig hier oben in die Schubkarre!"

    Ihr könnt euch denken, wie die Geschichte weitergeht !

  • add Familiengottesdienst am 16.10.2016 - "Nerv mich nicht"

    Schaut mal, da kommen ganz unterschiedliche Menschen:

    Große, kleine, junge, ältere. - Sie haben eines gemeinsam:

    Wir sind manchmal genervt! - Und was nervt Euch?

    Manchmal sind wir von anderen genervt, weil sie anders leben oder eine andere Meinung haben.
    Bitten wir Gott, damit wir Menschen lernen, friedlich miteinander umzugehen. Wir wollen lernen, einander zu akzeptieren, auch wenn wir unterschiedlich leben oder unterschiedliche Meinungen haben.
    Bitten wir Gott, dass er uns immer wieder seinen Frieden schenkt, der uns hilft, gut und glücklich miteinander zu leben.

  • add Familiengottesdienst am 17.04.2016 - "Hört auf die Stimme des Herrn"

    Unsere Stimme kann eine Menge über uns verraten. Etwa darüber, welche Laune wir gerade haben und in welcher Stimmung wir sind.
    Wer uns gut kennt, der hört nicht nur das, was wir sagen, sondern auch, wie wir es sagen.
    Menschen, die lange zusammenleben, erkennen sogar die leisesten Untertöne, und sie spüren, wenn der Ausdruck einer Stimme und die eigentliche Botschaft gar nicht zusammenpassen.
    Die Stimme sagt manchmal viel mehr über uns aus, als wir es eigentlich beabsichtigt haben. - Wenn jemand darum nicht will, dass er an seiner Stimme erkannt und identifiziert wird, muss er alles tun, um die Stimme zu verstellen.
    Etwa, indem er sie einfach moduliert und eine tiefere oder höhere Tonlage anzunehmen versucht; etwa, indem er ihren Hall mit einem Tuch oder Ähnlichem verändert oder indem er die Chemie nutzt und Helium einatmet, um seiner Stimme einen völlig neuen Klang zu geben. 
    In einem der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm spielt die Stimme auch eine entscheidende Rolle - weil sie den Sprecher entlarvt. Bis der auf die Idee kommt, etwas an seiner Stimme zu verändern!

     

     

  • add Familiengottesdienst am 06.01.2016 - "Respekt", mit den Sternsingern

    Liebe Gemeinde, liebe Kinder,

    auf dem Plakat der Sternsingeraktion steht das Wort Respekt ganz groß neben den beiden Kinder.

    Was ist eigentlich eine „Respektsperson“? 

    Wir meinen damit normalerweise Menschen, die ein bestimmtes Amt oder einen Beruf ausüben, dem wir mit Respekt begegnen, zum Beispiel Polizisten oder Lehrer – oder unsere Bundeskanzlerin.

    Ich vermute, niemand von Ihnen oder von euch würde auf die Idee kommen, Kinder als „Respektspersonen“ zu bezeichnen… Warum eigentlich nicht? Warum sollen Kinder keine Respektspersonen sein? Respekt! – Die Heiligen Drei Könige haben es uns vorgemacht: Sie sind vor dem kleinen Kind in der Krippe auf die Knie gefallen, einem Baby haben sie, die „großen Männer“, ihren ganzen Respekt gezollt. Weil sie Gott selbst in diesem kleinen Kind erkannten.

    Die Aktion Dreikönigssingen möchte uns mit dem diesjährigen Motto daran erinnern, dass alle Menschen – ausnahmslos alle, und besonders die kleinsten und ärmsten – Respekts- Personen sind.

    Jeder Mensch verdient unseren Respekt, denn jeder Mensch ist ein geliebtes Kind Gottes.