Herzlich willkommen auf der Homepage der katholischen Kirchengemeinde St. Anna in Vogt


Zu unserer katholischen Kirchengemeinde Vogt zählen  2900 Katholikinnen und Katholiken. Sie ist Teil der Seelsorgeeinheit „Tor zum Allgäu“.
Unsere Kath. Kirchengemeinde Vogt gibt es als eigenständige Kirchengemeinde seit 200 Jahren.
Vorher gehörten die Katholiken in dieser Gegend zur Klostergemeinde Weingarten, zur Kirchengemeinde Karsee oder zur Kirchengemeinde Waldburg.

Kirchengemeinde ist dort, wo christlicher Glaube miteinander gelebt, geteilt und weitergegeben wird. In entsprechenden Gruppen und Kreisen, Engagements und sozialen Diensten  versuchen wir dieses. In unseren Gemeindegottesdiensten, Familien-, Kinder- und Jugendgottesdiensten, aber auch in anderen Formen des Gebets und des Festes feiern wir unseren Glauben und das Leben miteinander.
 
„Einladung“ kann ein anderes Wort für Kirche und Gemeinde sein – so wollen wir uns auch in der St. Anna Gemeinde verstehen! Deswegen freuen wir uns über Ihr Interesse und vielleicht sogar eines Tages über Ihr Mitmachen.

Wenn Sie Fragen haben oder uns brauchen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

  • add Die Ausstattung der Kirche St. Anna

    Im Jahr 1833 wurde die Kirche St. Anna an der Stelle einer um 1500 entstandenen Kapelle zu Ehren der heiligen Mutter Anna im so genannten Finanzkammerstil erbaut, nachdem Vogt 1808 zur Pfarrei erhoben worden ist. Sparsamer Kirchenbau für möglichst viele Leute hieß damals die Devise. Dennoch ist die Kirche im Lauf der Jahrzehnte zu einer  ansehnlichen Ausstattung gekommen.

    Die Deckenbilder „Mariä Verkündigung“ und „Hl. Cäcilia“ wurden 1908 von Otto Traub aus Zwiefalten gemalt.

    Die bauzeitlichen Fenster wurden 1898 durch Stiftung von Gemeindemitgliedern durch neue Kathedralglasfenster aus der Werkstatt Glotz Ravensburg ersetzt.

    Der Hochaltar stammt zwar aus der Erbauungszeit der Kirche, wurde jedoch mit zahlreichen barocken Zierelementen und Putten aus dem 18. Jahrhundert geschmückt. Die Figuren des hl. Konrad (Kelch) und des hl. Ulrich (Fisch) stammen aus dem 18. Jahrhundert. Das ursprüngliche Altarbild „Marienkrönung“ wurde 1965 gegen die skulpturale Darstellung der Marienkrönung durch die göttliche Dreifaltigkeit ausgetauscht. Der Ravensburger Bildhauer Reinhold Schäle fertigte diese Kopie nach dem Original in der Rothauskapelle an.

    Von ihm stammt auch die Marienstatue im linken Seitenaltar im Jahr 1977 nach einem Original in einer Kapelle in Egelsee Gemeinde Tannheim angefertigt.

    Ebenso von Schäle stammt die zentrale Figur des rechten Seitenaltars, der heilige Wendelin, kopiert nach einem Original in der Pfarrkirche Riedhausen.

    Auch der Auferstehungschristus stammt von Schäle.

    Ein Vogter Bildhauer, Gebhard Müller, auf dem Wucherhof geboren, hat 1878 die Figuren des hl. Augustinus und des hl. Thomas geschaffen, die den hl. Wendelin flankieren, ebenso die hl. Walburga und die hl. Theresia von Avila, die die Mutter Gottes flankieren. Auch die Pietà auf der rechten Seite der Chorwand stammt von ihm (1875).

    Die Relieffiguren der vier Evangelisten an der Kanzel schuf 1878 Josef Eggler aus Vogt. Der Kreuzweg von Anton Dobler aus Gebrazhofen wurde bereits 1798 angeschafft.  Auch die Apostelbilder stammen von einem Maler Betz aus Gebrazhofen (1839).

    Der Taufstein stammt von Steinmetz Alfred Maucher in Vogt.

    Bei der Renovation im Jahr 2016 wurde der Altarraum neu gestaltet. Sedilien, Altar  Ambo und Osterleuchter sind Werke des Kressbronner Künstlers Hubert Kaltenmark. Geschliffener Sellenberger Muschelkalk aus der Würzburger Gegend wurden hier verwendet nebst Schamotteziegel aus einem Kachelofen, der in KressbronnJahrhundertelang eine Stube gewärmt hat. „Sie stehen für die mütterliche Wärme der heiligen Anna“, so der Künstler.

    Das Vogter Geläute besteht aus 5 Glocken, die 1962 von der Firma Gebhard in Kempten gegossen wurden (des,f,as,b, des).   Eine Glocke aus dem Jahr 1623 stammt aus dem Kloster Urspring. Sie kann nur singulär geläutet werden, da sie im ton nicht zum anderen Geläut passt.

    Anton Hirschle

    die Orgel in St. Anna