Christus-Kirche

erbaut 1901

Bergstraße 10 | 88267 Vogt

 

Die Christus-Kirche ist der zentrale Ort der Kirchengemeinde für die Verkündigung. Hier finden Gottesdienste und Andachten statt.

Gottesdienstbeginn ist jeden Sonntag entweder um 9:00 Uhr oder um 10:15 Uhr.

Den aktuellen Gottesdienstplan finden Sie hier.

verlässlich geöffnet

Offene Türen in die Christuskirche

Offene Türen in die Christuskirche

Die Christuskirche ist für Sie geöffnet.

 

April bis Oktober

täglich von 9 bis 18 Uhr

 

November bis März

sonntags bis zum Einbruch der Dunkelheit

 

Die Kirche lädt ein zum Verweilen, Nachdenken, Anschauen und zur Ruhe kommen. Wir haben für Sie ein Gästebuch, etwas zu lesen und kleine Teelichte zum Anzünden bereit gelegt.

Außerdem können Sie in der Kirche die "Christuskirche"-Postkarten kaufen. Der Erlös kommt der Erneuerung der Orgel zugute.

Konzert in der Christuskirche

Evangelische Kirche Vogt
20 April 2018 19.00
Eintritt frei. Spenden erbeten.

Traversflöte in Händels Welt

Ensemble "Musica ex tempora"

Asia Safikhanova, Traversflöte Vasily Antipov, Barocklaute, Mikhail Antipov, Violoncello

Original und Bearbeitungen – Die Sonaten für Traversflöte von G. F. Händel

Die Querflöte war den größten Teil des 17. Jahrhunderts über ein ländliches und häusliches Blasinstrument – ein Symbol zarter Emotionen und vor allem der Liebe.
Der renommierte Flötist Jacques Martin Hotteterre (1674-1763) erwarb seinen Spitznamen „Le Romain“ („der Römische“) durch seinen Dienst bei dem römischen Magnaten Francesco Maria Marescotti Ruspoli, wo wenige Jahre zuvor auch Georg Friedrich Händel (1685-1759) tätig gewesen war.

Die D-Dur-Sonate HWV 378 ist die einzige erhaltene Originalkomposition Händels für Traversflöte und Basso continuo. Alle anderen bekannten Sonaten sind mehr oder weniger vollständige Transkriptionen von Stücken für Oboe oder Violine bzw. von Opernarien. Die Bearbeitungen für Flöte, die bei dem berühmten Londoner Verleger John Walsh ausschließlich aus kommerziellem Interesse gefertigt wurden, bilden seit dem 19. Jahrhundert einen nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil des Repertoires. Tonarten wie e-moll, G-Dur, h-moll und D- Dur stellen keine besonderen spieltechnischen Schwierigkeiten auf der Flöte dar. Musikalisch aber sind die Sonaten alle anspruchsvoll und werden daher in einem Atemzug mit den besten der Epoche genannt: Couperin, Leclair, Vivaldi und Telemann.

Im Gegensatz zu ihrer Begleitfunktion in der Bühnenmusik Nordeuropas, wird der Flöte bei Händel die Rolle einer Vokalistin, gar der konzertierenden Virtuosin, zugewiesen.

Asia Safikhanova (Traversflöte). Asia Safikhanova (*1991) studierte am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium (Querflöte, Bachelor). Seit 2008 interessiert sie sich für historische Aufführungspraxis und spielt barocke Traversflöte und klassische 8-klappige Grenser Flöte. Asia Safikhanova ist Preisträgerin von internationalen Wettbewerben, u.a. in Padova, Italien und Itervoort, Niederlande. Seit 2012 war sie Mitglied im Orchester "MusicAeterna" unter der Leitung von Teodor Currentzis. In Zusammenarbeit mit dem Orchester hat sie CD "Sound of Light" mit der Musik von J.P.Rameau und CD mit "Sacre du printemps" von Stravinsky auf Label SONY CLASSICAL aufgenommen. Ein Jahr studierte Asia Safikhanova an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Michael Schmidt-Casdorff (Traversflöte). Ab Oktober 2016 studiert sie an der HfMDK in Frankfurt bei Prof. Karl Kaiser (Traversflöten) und bei Thaddeus Watson (moderne Querflöte und Piccolo). Seit November 2016 ist sie Stipendiatin von "Live Music Now" Yehudi Menuhin geworden. Im April 2017 hat sie 3.Preis von Da Ponte Stiftung gewonnen. Im April 2017 wurde sie als Gastmusikerin (1.Flöte) zum Program mit Köln Gürzenich eingeladen. Im Juni 2017 spielte sie ein Solo-Konzert auf dem Europäischen Festival der Laute organisiert von der deutschen Lautengesselschaft in Füssen (Barockkloster St.Mang).

Vasily Antipov (Laute). Vasily Antipov wurde in Moskau geboren. Im Alter von 11 Jahren nahm er die Gitarre zum ersten Mal in die Hände. Mit 15 Jahren wurde er bereits für ein Studium am College des Tschaikowsky Konservatoriums aufgenommen. In den Jahren 2001-2005 studierte er an der Gnesin Akademie in Moskau klassische Gitarre. Als Gitarrist ist Vasily Antipov Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und trat mit Solokonzerten in Moskau, Perm und Novosibirsk auf. Sein zunehmendes Interesse an der alten Musik führte ihn zum Orchester

„Musica Aeterna“ unter der Leitung von Teodor Currentzis, wo er jahrelang Konzertmeister der Continuogruppe war. Während seiner Tätigkeit in diesem Orchester schrieb Vasily Antipov das Buch "Einführung in die Analyse der musikalischen Form. Neue Erfahrung der Musiktheorie", welches in Moskau 2013 verlegt wurde. Derzeit studiert Vasily Antipov an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Professor Yasunori Immamura. Vasily Atipov ist der Mitglied der Latengesellschaft Deutshland.

Mikhail Antipov (Violoncello) wurde in Moskau geboren. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Cellounterricht. Nach dem Studium am F. Chopin College für Musik und darstellende Kunst in Moskau wanderte er im Alter von 20 Jahren nach Deutschland aus, wo er das Studium an der Akademie für Tonkunst Darmstadt bei Peter Wolf, erster Solocellist Hessische Rundfunk, begann. 2008 wechselte er an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim und absolvierte dort sein Studium beim ersten Solocellisten des Opernhauses Bayreuth, Herrn Professor Kuntze. Eine prägende Rolle in seiner Laufbahn spielten Cellisten Gustav Rivinius und Ulrich Voss. Mikhail Antipov lebt derzeit in Waldburg und ist an den Musikschulen Ravensburg und Riedlingen als Violoncellolehrer tätig. Ebenso tritt er regelmäßig als Kammermusiker und Solist auf. 

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